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REISE NACH JAMAICA

Es regnet, ich bin müde, es ist 23.50 Uhr und einmal mehr kommt der 12erBus nicht. 3 Minuten, 5 Minuten, 10 Minuten ich warte...

Mit mir zusammen wartet ein pfeiffender alter Mann mit Kopfhörern und einer knittrigen Lederjacke. Er hat graues, wirres Haar, steht leicht schief und er ist schwarz. Nach 15 Minuten fragt er mich unnatürlich laut (Kopfhörer...) auf englisch, ob hier tatsächlich irgendwann ein Bus komme. Ich nicke und er rückt dichter zu mir hin. Intuitiv beginne ich leise die Melodie mitzusummen, die durch die schlechten Kopfhörer zu vernehmen ist. Als der Bus nach weiteren 5 Minuten immer noch nicht da ist, sieht mich der Köpfhörermann von der Seite an und fragt, ob er mich auf eine Reise mitnehmen dürfe. Ich nicke überrascht und wir schlendern Seite an Seite durch den Regen die Kramgasse und später die Gerechtigkeitsgasse hinunter. Er beginnt zu erzählen: Jamaica 1950. Der Kopfhörermann ist 6 Jahre alt und Sohn einer reichen Familie, der Vater ist eine Art Dorfchef oder Dorfhäuptling und die Familie bewohnt ein Herrschaftshaus in dem jeden Abend Klavier gespielt wird und schöne Frauen sich die Füsse wund tanzen. Es sind vor allem Engländerinnen, da Jamaica damals von England besetzt gewesen sei. Der Dorfchef hat sich mit den Fremden gut arrangiert, so dass sämtliche Feste der Region in seinem Haus gefeiert werden. Der kleine Junge ist immer dabei. Meist sitzt er unter den Tischen, trinkt heimlich die Gläser der Gäste aus und träumt davon, Musiker zu werden. Ganz anders sein älterer Bruder. Er ist der Liebling der Gäste und er setzt seine Träume bald schon in die Wirklichkeit um. Immer häufiger sitzt er am Klavier und beeindruckt die Gäste mit seinem Talent. Innert kürzester Zeit ist der Bruder der offizielle Pianist der Gesellschaft. Später macht er international Karriere als Jazzpianist. „Er war einer der besten Klavierjazzer, den die Welt je gesehen hat“, schwärmt der Kopfhörermann. Er selbst sei schliesslich auch Jazzer geworden und mit seinem Gesang auch weltbekannt. Ein bisschen weniger als der Bruder aber doch auch weltbekannt. Als er mir seinen Namen nennt, kenne weder den Bruder noch ihn. Aber Adolf Ogi beipsielsweise habe ihm nach einem Konzert in einer Berner Kirche gesagt, dass er bei seiner Stimme stets zu Tränen gerührt sei, er hielt den Kopfhörermann und seinen Bruder für die besten Jazzer aller Zeiten. „Die 50er in Jamaica waren einfach wunderschön“, geht die Geschichte weiter. Die Engläder hätten nicht nur getanzt sondern auch das Cricketspiel auf die Insel gebracht. Noch heute sei das sein absoluter Lieblingssport. Leider habe er nicht Cricketspieler werden können, da er mehr und mehr dem Alkohol verfallen sei. Gerade als das Kapitel seiner düsteren Zeit in New Orleans beginnt, erreichen wir den Bärengraben. Hier trennen sich unserer Wege. Wir bleiben stehen, ich schüttle ihm schon länger die Hand ohne es zu merken, als die Stimme meines Freundes ertönt „Was tust du denn da?“, fragt er  verwirrt und fasst mich an der Schulter. „Ich bin auf Jamaica beim Cricketspielen“ -  antworte ich und die Magie löst sich Stück für Stück auf. Es regnet in Strömen. Ich verabschiede mich rasch vom hinkenden grauhaarigen Schwarzen und gehe mit meinem Freund weiter. Als ich ihm das eben gehörte nacherzähle bleibt er stehen und hebt die Augenbrauen: „Und DAS hast du alles geglaubt?!?“.  – „Ja“, sage ich. Eine schöne Reise!  

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MONDVERHÄLTNIS

Mein Verhältnis zum Mond ist zerrüttet. Immer wieder hat sich nämlich herausgestellt, dass er nicht das ist was er MIR zu sein vorgibt. Bis zu meinem 16. Lebensjahr glaubte ich beispielsweise, er sei grösser als die Erde. Damit machte ich mich vor versammelter Klasse im Geografieunterricht zum Deppen. Noch Jahre später bin ich immer wieder heimlich nachschlagen gegangen, ob ich nicht doch Recht hatte.

Nun, 17 Jahre später, passiert es wieder: Der Mond hält mich zum Narren. Als ich neulich mit jemandem über seine Form sinnierte, stellte sich heraus, dass ich etwas sehe, das mein Gesprächspartner nicht sieht und wie sich später zeigte auch sonst keiner sieht: MEIN Mond ist unten angeschnitten oder von etwas anderem überlagert, je nach Erzählperspektive. Egal welche Mondphase gerade ist und ob es Wolken hat oder nicht, bei MEINEM Mond fehlt unten ein Teil. Nur unten und nur ganz wenig aber es ist ganz deutlich zu sehen. Für mich war dieses fehlende Stück immer ein fixes Merkmal des Mondes, es gehörte dazu, wie der Stiel zum Apfel oder der Kamin zum Dach. Doch seit dem Gespräch mit dem Freund weiss ich: IHR alle, ihr seht das nicht. Mir ist schleierhaft warum das so ist und darum gibt es für mich nur eine Erklärung: Der Mond macht sich über mich lustig...

Oder ist da draussen irgend jemand, der das auch so sieht (siehe Bild)??? Bitte meldet euch.

ps: Vielleicht oder hoffentlich habe ich auch einfach zu viel Murakami gelesen...

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DIGGEBAUCH

„Wann du mache DIGGEBAUCH?“ - Es ist 01.15 Uhr, ich habe einen ellenlangen Tag hinter mir und schaue den Taxifahrer verdutzt an, der mich kritisch von der Seite mustert und ebendiesen Satz brummelt. Als ich nicht gleich antworte und mich stattdessen erst mal anschnalle, schüttelt er missbilligend den Kopf und starrt kritisch auf meinen Bauch. Wir fahren los und ich erwäge kurz, dass ich den seltsamen Mann neben mir wohl irgendwie falsch verstanden habe, da legt er so richtig los: „Leben einer Frau keinen Sinn hat ohne DIGGEBAUCH!“ und „was du machen verdammt?“ und „warum du nicht endlich machen DIGGEBAUCH? Du schon so alt“. Ich merke, dass es an der der Zeit ist, dass ich mich ins Gespräch einklinke. Tapfer erzähle ich ihm, dass, falls er das Kindermachen meine, ich mir damit noch etwas Zeit lassen möchte. Ein grosser Fehler. Der Taxifahrer kommt nun er erst recht in Rage, überfährt beinahe eine rote Ampel und erklärt wild gestikulierend: „tipisch Schweizerin. Warten bis alt und dann Kind klappt nicht oder kommt verschrumpfelt“. „Wie bitte?“. Ich versuche es mit Gegenangriff und frage ihn nach seinen Kinderplänen. Drei habe er bereits, seine Frau habe mit 17 das erste geworfen und nun habe er folgendes Problem: „Frau will nicht mehr Kinder. Einfach so, verdammt. Jetzt ich muss suchen neue Frau“. 

Na da kann ich ja froh sein, dass ich dem Herrn schon zu alt bin um den gewünschten Nachwuchs zu produzieren...

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OLYMPIADE 2011

Herzlichen Dank an alle, die mitgespielt und mitgegrillt haben - es war phantastisch!

Gewinnen können leider immer nur 3...

Mehr Bilder von der Olympiade 2011 findet ihr HIER.

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GESPINST

Neulich entdeckte ich ein GESPINST. Das heisst ich sah eine Art Spinnennetz mit tausend kleinen Tierchen drin, das kugelförmig an einer Pflanze hing und man sagte mir, das Dinge sei ein „GESPINST“. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich angenommen, dass es zu diesem Wort kein reales Objekt gibt. Dass GESPINST war für mich stets eine Worterfindung um Wirrungen im Gehirn zu umschreiben - das HIRNGESPINST.

Nun ist alles anders und ich stehe vor der Wahl: Was passt besser zu den Buchstaben G E S P I N S T? – das Spinnending da an der Pflanze oder die Erfindung? Die Entscheidung fällt mir leicht. Das Spinnending ist derart eklig, dass ich es gleich wieder vergessen will.  

Nicht immer ist also das „Reale“ die bessere Variante. Oft wird etwas erst dann spannend wenn ein bisschen Gespinst drin ist. Erst dann beginnen sich die Leute dafür zu interessieren, erst dann beginnt es zu leben, erst dann ist dafür gesorgt, dass es für lange Zeit überleben wird. Wer jetzt denkt dies hier sei ein Plädoyer für die Lüge der irrt sich, denn während das reale Spinnending sich durch Wind, Kälte, Regen und die Zeit auflöst, bleibt das Hirngespinst tatsächlich oft ewig am Leben.

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SAHRA

Mein Name ist nicht Sahra. Auch wenn ich anscheinden so aussehe, wenn ich anscheinend so wirke und auch wenn ich mich anscheindend so verhalte... das einzige was ich mit dem Wort Sahra gemein hab ist, dass es sich aus meinem Vor- und Nachnamen zusammenbasteln lässt. Trotzdem ist es ist nicht mein Name. Ich habe einen El-Namen. Seit 32 Jahren!

Meine Sahra-Identität verdanke ich den HALBFREMDEN in meinem Leben. Den Menschen also, die ich kennenlerne, eine Weile nicht mehr sehe und dann zufällig irgendwo mal wieder treffe. HALBFREMDE sind auch Menschen, die ich berufeshalber neu kennelerne und die mich in beruflichen Situationen mit Namen ansprechen müssen. In 90 % der Kontakte mit solchen HALBFREMDEN - ob beim zufälligen Treffen oder bei der Arbeit – werde ich Sahra genannt. Das war schon immer so. Ob neue Verwandte in der Kindheit, Bekannte meiner Eltern, meines Partners, meiner Schwester oder eben neue Arbeitskollegen... – die meisten nennen mich beim zweiten Mal sehen ganz unverhohlen Sahra. Oft kann ich diese HALBFREMDEN kaum davon überzuegen, mir meinen richtigen Namen zuzugestehen. Sie lassen sich nur schwer davon überzeugen, dass sie mit dem Namen falsch gelegen haben und schauen mich fast schon empört an. An schlechten Tagen kann mich dies ganz schön aus der Fassung bringen. Die HALFBREMDEN glauben mir meinen eigenen Namen nicht?!?

An guten Tagen kann ich mittlerweile der Sahra-Sache gar etwas Postitives abgewinnen. So liebe ich es beispielsweise, auf den Namen absolut normal zu reagieren und die HALBFREMDEN erst Tage später damit zu verwirren, dass Sahra gar nicht mein Name ist...

Ps: Sahra mit H in der Mitte und nicht am Schluss... - habe ich echt schon so buchstabiert am Telefon :)

 

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SCHRITTVERHALTEN

Meine Wohnung bietet die Möglichkeit, Runden zu drehen. Das heisst, ihre drei Räume sind derart angeordnet, dass eine Verfolgungsjagd im Kreis möglich ist. Eine Runde misst exakt 21 meiner NORMAL-SCHRITTE und wird von mir täglich ungefähr acht mal „abgelaufen“.
Nun ist mir aufgefallen, dass ich, wenn ich müde oder ratlos bin, automatisch kleinere Schritte mache und grössere Schritte dann, wenn ich auf Draht bin. Daraus schliesse ich, dass Schritt-Längen mit meinem psychischen und/oder Zustand zusammenhängen.
Das Experiment:
Als erstes war der GROSSE-SCHRITTE-TAG an der Reihe. Vom morgendlichen Weg zur Bushaltestelle bis zum Nahchhauseweg bewegte ich mich den ganzen Tag über mit bewusst langen Schritten. Das Resultat: Ich fühlte mich selbstbewusst aber auch ein wenig freakig. Ich beobachtete, dass mich meine Mitmenschen (v.a. bei der Arbeit) ernster nahmen  als sonst und mir mehr Aufmerksamkeit schenkten. Wahrscheinlich, weil so viel Entschlossenheit in meinem Gang lag. Vielleicht aber auch, weil ich mit den grösseren Schritten irgendwie lauter wirkte?
Besonders irritierend war, dass ich immer schon weg war, wenn ich noch hätte da sein sollen. So stand ich beispielweise vom Sitzungstisch auf und war mit einem Satz bei der Tür als ich merkte, dass jemand noch mit mir sprach und mir verdutzt hinterhersah. Ich hatte mich sozusagen aus der Szene weggebeamt.
Ausserdem kam ich mir (vor allem draussen in der Stadt) seltsam entschleunigt vor, da die grösseren Schritte irgendwie mehr Zeit brauchen bei der Ausführung...
Ganz anders die Ergebnisse des KLEINE-SCHRITTE-TAGs:
An diesem Tag fühlte ich mich deutlich weniger Selbstbewusst, eher schon ein wenig Graue-Maus-mässig. Dafür aber bekam ich wesentlich mehr mit davon mit, was um mich herum geschah und ich war viel mehr Teil des Teams.
Was besonders auffiel war, dass sich die Menschen mir gegenüber offener und persönlicher verhielten. Sie fragten mich an diesem Tag mehr Privates denn Berufliches und seltsamerweise lästerten einige Leute bei mir über andere, was sonst nicht so "Usus" ist...
 
Was von dem Experiment hängen bleibt? - Die unterschiedliche Wirkung war verblüffend und, müsste ich mich entscheiden, ich würde das Grosse-Schritte-Leben wählen.
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ENTSCHEIDUNGEN

Kürzlich zeichnete sich am Horizont wieder eine Entscheidung ab. Eine, zwischen zwei grossen Dingen. Eine, zwischen zwei Lebensdingen. Immer wenn sich eine solche abzeichnet, wundere ich mich darüber, warum ausgerechnet ich, die ich doch so gut kann mit Entscheidungen, mich so schwer tun kann mit den Grossen unter ihnen. 

Irgendwie sind diese einfach zu mächtig für meinen Geist. Sie nehmen, kaum sind sie in Sichtweite, Überhand und diktieren mir, wie ich zu funktionieren habe. Sie nehmen sich ganz frech, ganz direkt ihre Zeit zum reifen und hindern mich daran mitzureden und mitzudenken. Sie lassen sich nicht so mir nichts dir nichts von mir plfücken wie ich es mir bei den KLEINEN gewohnt bin. Alles In-mich-gehen und Pro-contra-Listen-führen ist dann blosser Zeitvertrieb und wird von ihnen belächelt. Sie sind kräftiger und eigenwilliger als die Mittel, die mir zur Verfügung stehen. So muss ich mich denn jeweils geschlagen geben. Muss mich ihnen hingeben, sie gegen aussen verteidigen, Deadlines überschreiten, mich entschuldigen, lächeln, die Nachdenkliche spielen, vortäuschen, warten...

Solange, bis endlich der Morgen da ist an dem ich aufwache und sehe, dass sie tatsächlich gefallen sind. Erst dann kann ich mich bücken, sie aufheben und sie stolz der Welt präsentieren.

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OLYMPIADE 10

Schön wars...! Die Bilder zur Olympiade gibt's hier.

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KAMPF AUF ORANGER UNTERLAGE

Alle vier Monate spiele ich eine Runde Tennis. Gegner ist ein guter Freund, der ansonsten in Kabul lebt. Obwohl er rein technisch gesehen keinen Deut besser spielt als ich, habe ich seit drei Jahren keine einzige Partie gegen ihn gewonnen. Manchmal verliere ich gar ohne ein einziges Game für mich zu entscheiden, es gibt Partien, da muss er kaum einen Schritt tun um zu gewinnen...

Dies ganz einfach, weil ich ein TENNISKIND war!

Ich habe diesen Sport in meiner Kindheit und Jugend so ausgiebig betrieben, dass ich ihn verlernt habe. Woche für Woche und am Wochenende bin ich mit dem Schläger auf dem Rücken zum orangefarbenen Platz geradelt. Dort habe ich stundenlang trainiert, an Slice-Schlägen und Flugbahnen gefeilt und natürlich habe ich damals auch gut gespielt. Langfristig aber hat diese Tennisverrücktheit dazu geführt, dass ich nicht mehr locker an den Sport herantreten, ja, ihn als Freizeitvergnügen betrachten kann. Sobald ich orangen (oder blauen) Sand unter den Füssen spüre, Platz, Ball und Bodenbelag rieche, spannt sich jeder Muskel in meinem Körper an und die alten Ticks übernehmen das Kommando. Ich zupfe hörbar an meinen Schlägersaiten, ich dresche mit dem Schlägerkopf auf die Schuhsohlen (um nicht-vorhandenen Sand abzuschlagen), ich prelle vor dem Service genau viermal (?) und ich weiss ganz genau, dass das zweite Game das Matchentscheidende ist. In diesem Game bin ich stets so angespannt, dass ich keinen Ball treffe. Für ein TENNISKIND ist Tennis purer Kampfsport! Das Gegenüber ist nicht Freund sondern Gegner! Jedes Spiel entscheidet über Sein oder Nichtsein!

Das alles wäre kaum blogwürdig, wenn vergangenen Freitag nicht Folgendes passiert wäre: Ich war an diesem Tag so müde, dass es meinem Dämon wohl langweilig geworden und er auf meinen Gegner übergegangen ist. Mit 7:5 ging der zweite Satz an mich!

Mal sehen, ob er von nun an zähneknirschend an den Saiten zupft... um danach den Ball ins Netz zu dreschen und leise vor sich hinzufluchen...

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