GEGENANGRIFF
Freitag morgen, viertel nach 1, Bahnhof Bern. Die letzten Trams (Mehrzahl von Tram? Trämer, Trams, Trame??? – egal) sind längst weg, zum dritten Mal innert 7 Tagen muss ich zu Fuss nach Hause. Ein Angsthase bin ich nicht, ich gehe davon aus, dass Selbstbewusstsein und Furchtlosigkeit die beste Waffen gegen Übergriffe sind...
Doch dann, ein schlendernder, lederbejackter Mann vor mir... ich spüre, dass er sich meiner Anwesenheit bewusst ist und den Moment abwartet, mich anzusprechen (oder anzuspringen!??). Meine Möglichkeiten sind begrenzt: Entweder ich biege ab und gehe einen Umweg, ich gehe zum Bahnhof zurück und leiste mir ein sauteures Taxi oder aber...
Variante 3 gefällt mir (☺): Auf gleicher Höhe mit ihm, warte ich kurz das „hallo, wie heisst du“ ab, nehme den Kopfhörer ab und mein sympathischstes Lächels hervor: „Danke gut, dir?“. Er guckt schockiert. Zeit für den näxten Angriff: Ich hake mich bei ihm unter und texte ihn zu. Über mich, mein Leben, den Ausgang, die wunderschöne Stadt Bern. Er kommt nicht zu Wort. Am Gesprächshöhepunkt (etwa auf der Hälfte meines Heimwegs) gestehe ich ihm dann noch, wie froh ich bin, ihn getroffen zu haben. Schliesslich sei es für eine junge Frau, allein in der Nacht, nicht immer ganz einfach - mit ihm zusammen würde ich wenigstens nicht überfallen oder blöd angemacht...
Hey, die Methode funktioniert felsenfest! 5 Minuten später hat der Mann sich höflich von mir verabschiedet und schleunigst die Richtung gewechselt...
Doch dann, ein schlendernder, lederbejackter Mann vor mir... ich spüre, dass er sich meiner Anwesenheit bewusst ist und den Moment abwartet, mich anzusprechen (oder anzuspringen!??). Meine Möglichkeiten sind begrenzt: Entweder ich biege ab und gehe einen Umweg, ich gehe zum Bahnhof zurück und leiste mir ein sauteures Taxi oder aber...
Variante 3 gefällt mir (☺): Auf gleicher Höhe mit ihm, warte ich kurz das „hallo, wie heisst du“ ab, nehme den Kopfhörer ab und mein sympathischstes Lächels hervor: „Danke gut, dir?“. Er guckt schockiert. Zeit für den näxten Angriff: Ich hake mich bei ihm unter und texte ihn zu. Über mich, mein Leben, den Ausgang, die wunderschöne Stadt Bern. Er kommt nicht zu Wort. Am Gesprächshöhepunkt (etwa auf der Hälfte meines Heimwegs) gestehe ich ihm dann noch, wie froh ich bin, ihn getroffen zu haben. Schliesslich sei es für eine junge Frau, allein in der Nacht, nicht immer ganz einfach - mit ihm zusammen würde ich wenigstens nicht überfallen oder blöd angemacht...
Hey, die Methode funktioniert felsenfest! 5 Minuten später hat der Mann sich höflich von mir verabschiedet und schleunigst die Richtung gewechselt...
Kommentare
rah
@ 14.04.2006 14:10 CEST
ich glaub nicht dass dir diese taktik so gefallen würde... es sei denn du magst psychopatisch irre, redewütige frauen... :)
ich glaub nicht dass dir diese taktik so gefallen würde... es sei denn du magst psychopatisch irre, redewütige frauen... :)
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