PISSNELKE HOCH ZWEI
Wenn wir morgens die Augen aufschlagen, haben wir keine Ahnung, was der Tag bringt. Schon gar nicht, wenn das Aufschlagen um 3.20 passiert (da hat man nämlich kaum Plan davon, WER man ist)...
Hätte ich gestern beim aufstehen nur einen Bruchteil des PISSNELKENTAGES gekannt, der mir bevorsteht, hätt ichs wohl bleiben lassen...
Dabei hats gut angefangen, ich habe 3 Leben gerettet:
- Ein Hasenleben durch Ausweichen (im Auto)
- ein Igelleben durch Vollbremsung
- und ein Töfflifahrerleben (ohne Licht) durch reflexartiges Verkersmavöver...
Im Sender angekommen tritt die Müdigkeit ein. Ich hoffe inständig, dass es ein ruhiger Morgen wird...
...weit gefehlt: Zugzusammenprall in Thun... die Ruhe löst sich in Nichts auf, ab sofort beherrschen Hektik, Schweiss, Gerenne und Rotiere den Tag...
13.30 Feierabend, ich übergebe und zotte Richtung Bahnhof (Zwillinge sind keine in Sicht) natürlich ist der Zug weg... ich warte auf den nächsten. Todmüde schleppe ich mich in die Stadt. Schnell ins H&M ein Geschenk kaufen für einen Geburi morgen... die Postcard geht nicht, ich verliere sofort die Nerven, verlasse laut reklamierend den Laden, da rutscht mir die Jacke (von der verflucht schweren Tasche) und reisst mir fast das Ohr ab, da an der Jacke der I-pod hängt...ich bücke mich, die Tasche rutscht über mich und erhängt mich fast, ich verpasse das Tram, will hinterherrennen, der Henkel reisst, das Handy klingelt... egal: irgendwann komm ich Zuhause an. Bleich, kaputt.
Das Bett ruft. Da ich aber in wenigen Stunden wieder bei der Arbeit (Generalversammlung der Firma) sein muss, lege ich mich nicht hin, sondern mache sinnloses Zeugs... und reise endlich wieder ab. Der Zug ist randvoll, ich stehe und habe kein Billet... An der GV der Firma kann ich kaum die Augen offenhalten, werde vorgestellt und kippe beim Apéro zweimal fast um.
23.08, die Heimreise beginnt. In 40 Minuten werd ich Zuhause und der Albtraumtag vorüber sein.... doch, der Kondukteur reisst mich aus dem Tiefschlaf: „Baustelle. Sie müssen auf den Ersatzbus umsteigen“. Ich taumle raus zu diesem Bus, schlafe darin wieder ein „Endstation... müssen sie bis Bern?“ ?!??! Ja klar muss ich das! Warum fährt der Ersatzbus denn nur bis Gümligen? Egal, in 25 Minuten wird hier ein Zug einfahren, der mich nach Bern bringt... oder in 40 Minuten, er hat 15 Minuten Verspätung. Mittlerweile hab ich mich so ziemliech mit jedem meiner Reisegenossen angefreundet und kichere über jeden noch so seichten Witz.
Mit ist übel. 24.35 ich stehe in Bern... wo verdammt ist mein Fahrrad !????
1.15 das Bett ist da!
ps: ich bin immer noch ÖV Fan...
Hätte ich gestern beim aufstehen nur einen Bruchteil des PISSNELKENTAGES gekannt, der mir bevorsteht, hätt ichs wohl bleiben lassen...
Dabei hats gut angefangen, ich habe 3 Leben gerettet:
- Ein Hasenleben durch Ausweichen (im Auto)
- ein Igelleben durch Vollbremsung
- und ein Töfflifahrerleben (ohne Licht) durch reflexartiges Verkersmavöver...
Im Sender angekommen tritt die Müdigkeit ein. Ich hoffe inständig, dass es ein ruhiger Morgen wird...
...weit gefehlt: Zugzusammenprall in Thun... die Ruhe löst sich in Nichts auf, ab sofort beherrschen Hektik, Schweiss, Gerenne und Rotiere den Tag...
13.30 Feierabend, ich übergebe und zotte Richtung Bahnhof (Zwillinge sind keine in Sicht) natürlich ist der Zug weg... ich warte auf den nächsten. Todmüde schleppe ich mich in die Stadt. Schnell ins H&M ein Geschenk kaufen für einen Geburi morgen... die Postcard geht nicht, ich verliere sofort die Nerven, verlasse laut reklamierend den Laden, da rutscht mir die Jacke (von der verflucht schweren Tasche) und reisst mir fast das Ohr ab, da an der Jacke der I-pod hängt...ich bücke mich, die Tasche rutscht über mich und erhängt mich fast, ich verpasse das Tram, will hinterherrennen, der Henkel reisst, das Handy klingelt... egal: irgendwann komm ich Zuhause an. Bleich, kaputt.
Das Bett ruft. Da ich aber in wenigen Stunden wieder bei der Arbeit (Generalversammlung der Firma) sein muss, lege ich mich nicht hin, sondern mache sinnloses Zeugs... und reise endlich wieder ab. Der Zug ist randvoll, ich stehe und habe kein Billet... An der GV der Firma kann ich kaum die Augen offenhalten, werde vorgestellt und kippe beim Apéro zweimal fast um.
23.08, die Heimreise beginnt. In 40 Minuten werd ich Zuhause und der Albtraumtag vorüber sein.... doch, der Kondukteur reisst mich aus dem Tiefschlaf: „Baustelle. Sie müssen auf den Ersatzbus umsteigen“. Ich taumle raus zu diesem Bus, schlafe darin wieder ein „Endstation... müssen sie bis Bern?“ ?!??! Ja klar muss ich das! Warum fährt der Ersatzbus denn nur bis Gümligen? Egal, in 25 Minuten wird hier ein Zug einfahren, der mich nach Bern bringt... oder in 40 Minuten, er hat 15 Minuten Verspätung. Mittlerweile hab ich mich so ziemliech mit jedem meiner Reisegenossen angefreundet und kichere über jeden noch so seichten Witz.
Mit ist übel. 24.35 ich stehe in Bern... wo verdammt ist mein Fahrrad !????
1.15 das Bett ist da!
ps: ich bin immer noch ÖV Fan...