DIE ALTERNATIVE
Dass es auch anders geht, habe ich heute einmal mehr erfahren. Von einem Pissnelkentag zu schreiben wäre nicht angegbracht, schliesslich hat alles funktioniert wie es sollte, nur eben nicht so, wie ich es mir von den Dingen gewohnt bin...
Begonnen hats morgens um 04.30 mit dem Aufstarten des Computers (der ersten technischen Handlung nach der Autofahrt): Fehlermeldung „der Compter kann keine Verbindung zum Netzwerk herstellen“. Bei der Arbeitskollegin dasselbe. Seltsam... wir lächeln müde und drücken auf „Neustart“. Nach x erfolglosen Drückern tauchen erste Fragen und ein Engegefühl in der Brust auf: Wie soll ein Bulletin vorbereitet werden ohne Information? Woher nehmen, wenn nicht von der abonnierten Agentur? Worauf/worin schreiben wenn Word nicht reagiert? Wohin drucken ohne Verbindung? Wovon ablesen? Wie den gewesenen Tag abchecken??
Kurz vor Ausbruch der Panik öffent der Computer den Explorer. Immerhin. Ist zwar keine Nachrichtenagentur, hier kann ich mir aber das Nötigste für den Nachrichten-Morgen zusammensuchen. Hilflos klammere ich mich an den Fetzen Verbindung zur Aussenwelt. Anschlag in Bombay, Lawine im Gorvatschgebiet... und ... wusch, der Server verliert seine Verbindung. Drucken, schreiben, suchen, lesen liegen nicht mehr drin. Bis der IT Mensch kommt kanns dauern...
Doch schliesslich gibt es IMMER eine Alternative. Internet ersetzt Depeschenagenturen, Papier ersetzt Word und ... der Fernseher ersetzt das Internet. Ganz einfach also. Mit Hilfe von Teletext kann ich meinen Morgen zusammenbröckeln.
06.00, ich sitze vor einem Haufen handgeschriebener Zettel und verliere den Überblick... Eine viel gewichtigere Frage nimmt plötzlich Raum ein: Bin ich tatsächlich schon so technisiert, dass ich meine eigene Schrift nicht mehr lesen kann? - JA ist die naheliegende, traurige Realität...
Der Morgen geht vorüber, der IT Mensch kommt, flickt, stellt Normalität her und ich bin froh. Aber nicht darüber, dass alles wieder ist, wie gewohnt, sondern weil ich erfahren habe, dass es immer eine Alternative zur Normalität gibt – wenn auch manchmal eine umständliche...
Begonnen hats morgens um 04.30 mit dem Aufstarten des Computers (der ersten technischen Handlung nach der Autofahrt): Fehlermeldung „der Compter kann keine Verbindung zum Netzwerk herstellen“. Bei der Arbeitskollegin dasselbe. Seltsam... wir lächeln müde und drücken auf „Neustart“. Nach x erfolglosen Drückern tauchen erste Fragen und ein Engegefühl in der Brust auf: Wie soll ein Bulletin vorbereitet werden ohne Information? Woher nehmen, wenn nicht von der abonnierten Agentur? Worauf/worin schreiben wenn Word nicht reagiert? Wohin drucken ohne Verbindung? Wovon ablesen? Wie den gewesenen Tag abchecken??
Kurz vor Ausbruch der Panik öffent der Computer den Explorer. Immerhin. Ist zwar keine Nachrichtenagentur, hier kann ich mir aber das Nötigste für den Nachrichten-Morgen zusammensuchen. Hilflos klammere ich mich an den Fetzen Verbindung zur Aussenwelt. Anschlag in Bombay, Lawine im Gorvatschgebiet... und ... wusch, der Server verliert seine Verbindung. Drucken, schreiben, suchen, lesen liegen nicht mehr drin. Bis der IT Mensch kommt kanns dauern...
Doch schliesslich gibt es IMMER eine Alternative. Internet ersetzt Depeschenagenturen, Papier ersetzt Word und ... der Fernseher ersetzt das Internet. Ganz einfach also. Mit Hilfe von Teletext kann ich meinen Morgen zusammenbröckeln.
06.00, ich sitze vor einem Haufen handgeschriebener Zettel und verliere den Überblick... Eine viel gewichtigere Frage nimmt plötzlich Raum ein: Bin ich tatsächlich schon so technisiert, dass ich meine eigene Schrift nicht mehr lesen kann? - JA ist die naheliegende, traurige Realität...
Der Morgen geht vorüber, der IT Mensch kommt, flickt, stellt Normalität her und ich bin froh. Aber nicht darüber, dass alles wieder ist, wie gewohnt, sondern weil ich erfahren habe, dass es immer eine Alternative zur Normalität gibt – wenn auch manchmal eine umständliche...