REVOLUTION DER GEWOHNHEIT
Ich bin „up to date“: Ich blogge, maile, das Natel kann fötelen und ich weiss alles über Natascha Kampusch; - Zeit also, mich ein paar Stunden gemütlich zurückzulehnen...?
Nein, natürlich nicht. Es werden neue Übermittlungsformen, Techniken und Wissensgegenstände in mich dringen - ungefragt natürlich. Irgendwann - in den näxten Tagen - wird die näxte Situation kommen, in der ich ETWAS höre, von ETWAS lese und abends mit jemandem über ETWAS diskutiere, als wäre ETWAS seit Jahren Bestandteil meines Lebens. Ob Skype, Musikdownload, Avocado-mit-Hüttenkäse-essen oder Neophytenzupfen – das Leben bringt Neuerungen, die wir kommentarlos in uns aufsaugen und unseren Alltag dadurch verändern und durcheinanderbringen lassen – völlig freiwillig!
DAS IST SCHÖN; denn es zeigt, dass wir lernfähig sind.
DAS IST PARADOX; denn - obwohl wir gierig nach Neuem Wissen sind - fürchten wir uns vor Veränderung...
Seltsam ist, dass wir uns auch in Situationen, in denen es uns nicht gut geht, vor Veränderung an der aktuellen Situation fürchten. „Lieber alles bleibt wie es ist, als dass es auf einmal unberechenbar und ungewohnt wird“.
Was ich damit sagen oder fragen will: Warum fällt es uns so leicht, Veränderungen, die von aussen kommen und unser Leben auf den Kopf stellen (oder schreiben Sie noch Briefe und telefonieren Sie noch täglich mit dem Festnetz?), kommentarlos anzunehmen, und es bereitet uns beinahe unüberwindbare Schwierigkeiten, kleinste Veränderung an uns selber vorzunehmen???
Die Zeit heilt alle Gewohnheiten - machen wir es ihr nach!
ps. findet ihr nicht auch, dass die Schreibweise von "näxtes" viel besser aussieht und logischer zu lesen ist... als "nächstes"? Also führen wir diese doch gleich offiziell ein - es lebe die Revolution der Gewohnheiten !
Nein, natürlich nicht. Es werden neue Übermittlungsformen, Techniken und Wissensgegenstände in mich dringen - ungefragt natürlich. Irgendwann - in den näxten Tagen - wird die näxte Situation kommen, in der ich ETWAS höre, von ETWAS lese und abends mit jemandem über ETWAS diskutiere, als wäre ETWAS seit Jahren Bestandteil meines Lebens. Ob Skype, Musikdownload, Avocado-mit-Hüttenkäse-essen oder Neophytenzupfen – das Leben bringt Neuerungen, die wir kommentarlos in uns aufsaugen und unseren Alltag dadurch verändern und durcheinanderbringen lassen – völlig freiwillig!
DAS IST SCHÖN; denn es zeigt, dass wir lernfähig sind.
DAS IST PARADOX; denn - obwohl wir gierig nach Neuem Wissen sind - fürchten wir uns vor Veränderung...
Seltsam ist, dass wir uns auch in Situationen, in denen es uns nicht gut geht, vor Veränderung an der aktuellen Situation fürchten. „Lieber alles bleibt wie es ist, als dass es auf einmal unberechenbar und ungewohnt wird“.
Was ich damit sagen oder fragen will: Warum fällt es uns so leicht, Veränderungen, die von aussen kommen und unser Leben auf den Kopf stellen (oder schreiben Sie noch Briefe und telefonieren Sie noch täglich mit dem Festnetz?), kommentarlos anzunehmen, und es bereitet uns beinahe unüberwindbare Schwierigkeiten, kleinste Veränderung an uns selber vorzunehmen???
Die Zeit heilt alle Gewohnheiten - machen wir es ihr nach!
ps. findet ihr nicht auch, dass die Schreibweise von "näxtes" viel besser aussieht und logischer zu lesen ist... als "nächstes"? Also führen wir diese doch gleich offiziell ein - es lebe die Revolution der Gewohnheiten !
Kommentare
to
@ 09.09.2006 20:11 CEST
das ist so weil es keinen freien willen gibt und alles was wir denken, machen, nicht machen, wissen, wünschen und so von aussen kommt. (juhu, ich hab gewonnen ;-) )
wieso siezt du eigentlich deine leser?
das ist so weil es keinen freien willen gibt und alles was wir denken, machen, nicht machen, wissen, wünschen und so von aussen kommt. (juhu, ich hab gewonnen ;-) )
wieso siezt du eigentlich deine leser?
rahselber
@ 10.09.2006 18:12 CEST
1. nein, gewonnen hast du noch lange nicht. schliesslich nehmen wir nicht alles bedenkenlos in uns auf... der freie wille hat da schon noch so seinen einfluss find ich. gopf. du dervrehst einem das wort im mund um...
2. ist "ihr" gesiezt oder warum genau? ach wegen dem "Sie"... jetzt seh ichs... äch mal so mal so... kann das nicht so beeinflussen, der freie wille eben.
blabla dank dir für deinen senf und schick liebe grüsse über n teich!
r
1. nein, gewonnen hast du noch lange nicht. schliesslich nehmen wir nicht alles bedenkenlos in uns auf... der freie wille hat da schon noch so seinen einfluss find ich. gopf. du dervrehst einem das wort im mund um...
2. ist "ihr" gesiezt oder warum genau? ach wegen dem "Sie"... jetzt seh ichs... äch mal so mal so... kann das nicht so beeinflussen, der freie wille eben.
blabla dank dir für deinen senf und schick liebe grüsse über n teich!
r
Sich freiwillig verändern ist sehr sehr anstrengend: Man muss seine Verhaltensmuster erkennen, sie hinterfragen und aktiv daran etwas ändern. Einflüsse von aussen hingegen werden einem quasi aufgezwungen. Schuld daran sind die andern.
Ich weiss nicht, warum es einfacher ist, die Schuld für das eigene schlechte Befinden bei andern zu suchen. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass es einem erst besser geht, wenn man bei sich selbst die Fehler sucht.
rahselber
@ 11.09.2006 21:49 CEST
ja anstrengend ist es... ! aber das heisst ja nicht, dass man sich das nicht zu herzen nehmen soll; von allein gehts nämlich eben nicht.
auch ich halte es für einen guten oder den besten weg, sich immer wieder mal selber hinzusetzen, zu hinterfragen und an sich selber "herumzubasteln".
übrigens: vielleicht tät dieser link deinem herrn chef auch mal ganz gut... der hat ja wohl noch einiges zu lernen der gute herr :)
ja anstrengend ist es... ! aber das heisst ja nicht, dass man sich das nicht zu herzen nehmen soll; von allein gehts nämlich eben nicht.
auch ich halte es für einen guten oder den besten weg, sich immer wieder mal selber hinzusetzen, zu hinterfragen und an sich selber "herumzubasteln".
übrigens: vielleicht tät dieser link deinem herrn chef auch mal ganz gut... der hat ja wohl noch einiges zu lernen der gute herr :)
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