N.F.E - KAMPF UM DIE EHRE
Ich bin eine NFE, eine Nicht-Früchte-Esserin. Dies, obwohl ich ausgewogene Ernährung schätze und Sorge zu meiner Gesundheit trage. Ich esse zwar Früchte, aber eben nicht aus Liebe zur Sache, sondern zwanghaft. Diesbezüglich unterscheiden Leute wie ich sich grundsätzlich von allen FE, den Früchte-Essern.
An diesen Umstand habe ich in den letzten Wochen gerüttelt - der Mensch ist schliesslich ein Gewohnheitstier. Ich begann, jede meiner Taschen und Rucksäcke mit Früchten vollzustopfen, die mir dann im Alltag ganz selbstverständlich in die Hände fallen sollten. Und: Es klappte! Ich begann mich der 5-Früchte-pro-Tag-Grenze zu nähern.
Höhepunkt war schliesslich der Verzehr einer Orange vorgestern morgen (8 Uhr!?!?) im Zug. Stolz, mit klebrig triefenden Händen und brennenden Nagelrändern, blickte ich um mich und suchte nach ungläubigen Blicken anderer NFE’s (...fast hatte ich nämlich das Gefühl, zur anderen Seite zu gehören).
- Bis DIE FAMILIE auftauchte. DIE FAMILIE (Vater, Mutter, zwei Kinder) pflanzte sich ins Abteil neben mir und roch nach Mensch, Haut und altem Skisocken. Keine bewundernden Blicke zu meiner grosszügig gestapelten Orangenschale... – im Gegenteil: Das Familienoberhaupt hat ganz klar die verkappte NFE in mir erkannt. Kaum hingesetzt zurrte er genüsslich seinen grossen braunen Mammut-Tramper auf und und zauberte eine Grapefruit (?) hervor (ohne den spöttischen Blick von mir zu nehmen). Ich liess mich nicht lumpen und zerrte ein Rüebli aus der Handtasche (fast noch krasser als eine Frucht, finde ich...). Doch der Kampf war noch lange nicht gewonnen: Je eine Banane pro Kind, für sich packte Vater einen Apfel aus und dann... – der Gnadenstoss: DIE FRAU biss (mit ihren gelben, vor Gesundheit triefenden, Zähnen) in einen knackigen Fenchel, der seinen Duft im ganzen Waggon verstreut.
Mir schnürte sich die Kehle zu, ich begann zu schwitzen, doch ich blieb standhaft: Morgen versuche ichs mit einem Selleri...
An diesen Umstand habe ich in den letzten Wochen gerüttelt - der Mensch ist schliesslich ein Gewohnheitstier. Ich begann, jede meiner Taschen und Rucksäcke mit Früchten vollzustopfen, die mir dann im Alltag ganz selbstverständlich in die Hände fallen sollten. Und: Es klappte! Ich begann mich der 5-Früchte-pro-Tag-Grenze zu nähern.
Höhepunkt war schliesslich der Verzehr einer Orange vorgestern morgen (8 Uhr!?!?) im Zug. Stolz, mit klebrig triefenden Händen und brennenden Nagelrändern, blickte ich um mich und suchte nach ungläubigen Blicken anderer NFE’s (...fast hatte ich nämlich das Gefühl, zur anderen Seite zu gehören).
- Bis DIE FAMILIE auftauchte. DIE FAMILIE (Vater, Mutter, zwei Kinder) pflanzte sich ins Abteil neben mir und roch nach Mensch, Haut und altem Skisocken. Keine bewundernden Blicke zu meiner grosszügig gestapelten Orangenschale... – im Gegenteil: Das Familienoberhaupt hat ganz klar die verkappte NFE in mir erkannt. Kaum hingesetzt zurrte er genüsslich seinen grossen braunen Mammut-Tramper auf und und zauberte eine Grapefruit (?) hervor (ohne den spöttischen Blick von mir zu nehmen). Ich liess mich nicht lumpen und zerrte ein Rüebli aus der Handtasche (fast noch krasser als eine Frucht, finde ich...). Doch der Kampf war noch lange nicht gewonnen: Je eine Banane pro Kind, für sich packte Vater einen Apfel aus und dann... – der Gnadenstoss: DIE FRAU biss (mit ihren gelben, vor Gesundheit triefenden, Zähnen) in einen knackigen Fenchel, der seinen Duft im ganzen Waggon verstreut.
Mir schnürte sich die Kehle zu, ich begann zu schwitzen, doch ich blieb standhaft: Morgen versuche ichs mit einem Selleri...
Kommentare
rah
@ 13.02.2007 14:59 CEST
bin grad mit nem apfel beschäftigt...
vielleicht werd ich auch einfach die these "der mensch ist ein gewohnheitstier" wiederlegen. wer weiss.
aber, ja ich bleib tapfer!
bin grad mit nem apfel beschäftigt...
vielleicht werd ich auch einfach die these "der mensch ist ein gewohnheitstier" wiederlegen. wer weiss.
aber, ja ich bleib tapfer!
die vom zwischenbericht
@ 13.02.2007 15:19 CEST
kleiner tipp aus erfahrung: man meide grapefruits ausserhalb der eigenen vier wände! (es sei denn, sie wären bereits zubereitet) beim verzehr einer selbigen im zug ist der rumspritzeffekt einfach zu hoch...
kleiner tipp aus erfahrung: man meide grapefruits ausserhalb der eigenen vier wände! (es sei denn, sie wären bereits zubereitet) beim verzehr einer selbigen im zug ist der rumspritzeffekt einfach zu hoch...
rah
@ 13.02.2007 15:31 CEST
das dachte ich auch bis vorgestern... für mich is schon eine orange eine meisterleistung. aber dieser herr im zug hatte keinerlei probleme mit dem ding... mit einem kleinen messerchen.
soweit werde ich wohl nie sein...
aber danke für den tipp :)
das dachte ich auch bis vorgestern... für mich is schon eine orange eine meisterleistung. aber dieser herr im zug hatte keinerlei probleme mit dem ding... mit einem kleinen messerchen.
soweit werde ich wohl nie sein...
aber danke für den tipp :)
Was unterwegs auch unbedingt zu unterlassen ist, ist das Schälen von Granatäpfel. Uii, das spritz in alle Richtungen. Ich zerlege sie zu Hause jeweils im Spülbecken. Aber schmecken tun sie einfach super!
rah
@ 14.02.2007 17:58 CEST
ui da weiss ich zum glück noch nicht mal was das ist... :) aber ich werds mir merken, falls mir mal welche über den weg laufen.
übrigens: das mit dem selleri hab ich denn doch bleiben lassen... wurde glatt krank vor lauter gemüse. oder vielleicht warens auch die viren, die im moment alles bevölkern.
ui da weiss ich zum glück noch nicht mal was das ist... :) aber ich werds mir merken, falls mir mal welche über den weg laufen.
übrigens: das mit dem selleri hab ich denn doch bleiben lassen... wurde glatt krank vor lauter gemüse. oder vielleicht warens auch die viren, die im moment alles bevölkern.
to
@ 07.03.2007 01:19 CEST
hier noch ein gruss aus dem fruchtesser paradies. hier gibts zum zmorgen einen teller mit frischem ananas, bananen, mango, guaven (odER WIE DIe heISSEN) / meiN KOmPuter sPInnt) unD ANderEN fRUECHten die ICH NIChtmal KENNE. Das gleiCH GIBts AUCH zum deSSERT NACH dem ZNACHT.
acH JA, ich MAch mich UEBERMorgen SOLo nach Mex AUF.
kUTO
hier noch ein gruss aus dem fruchtesser paradies. hier gibts zum zmorgen einen teller mit frischem ananas, bananen, mango, guaven (odER WIE DIe heISSEN) / meiN KOmPuter sPInnt) unD ANderEN fRUECHten die ICH NIChtmal KENNE. Das gleiCH GIBts AUCH zum deSSERT NACH dem ZNACHT.
acH JA, ich MAch mich UEBERMorgen SOLo nach Mex AUF.
kUTO
Keine (weiteren) neuen Kommentare erlaubt.