DER KLASSISCHE DUZIS-MACHER
Mein Name ist der klassische „Duzis-Macher“: Ich marschiere auf einen Menschen zu, strecke meine Hand aus und stelle mich vor: „Sahli“. Die Antwort ist dann nicht selten „Ach, in dem Fall bin ich gleich der Thomas“.
Auch wenn die betroffenen Thomasse, Hanspeters oder Erikas, nach der leidigen Erklärung, dass „Sahli“ Name und nicht Grussfloskel sei, erröten und hysterisch zu kichern beginnen – meist bleibt es danach für immer beim „Duzis“. Ein Zurück gibts nicht.
So kommt’s, dass ich heute mit diversen Emmentaler Behördenmitglieder Per-Du bin, deren Konterfei ich nicht einmal auf einem Kopfgeldplakat mit Belohung wieder erkennen würde...
Warum, frage ich mich manchmal, ist dieses Duzis-Machen eigentlich eine derartig festgefahrene Einweggeschichte? Die Umkehrfunktion würde doch, gerade im Fall von kurzfristigen Bekanntschaften, Trinkbekanntschaften, alten Schulfreunden oder unliebsamen Verwandten, viel mehr Sinn machen, als der Grossteil aller Duzis-Schliessereien?
Die Frage erübrigt sich, sobald man sich das Beispiel zum Gedanken vorstellt....: “Entschuldige Thomas, aber dürfte ich Dir das Sie anbieten? Ich finde, wir kennen uns gar nicht gut genug... „ – ehrlich, aber undenkbar in unserer Gesellschaft...
Tja, die einzige Lösung, die mir auf die Schnelle einfällt... ich taufe mein Kind einmal Meier, Müller oder gleich Sahli Sahli ?!??
ps: Wenn jemand eine bessere Idee hat, bitte melden ☺
Auch wenn die betroffenen Thomasse, Hanspeters oder Erikas, nach der leidigen Erklärung, dass „Sahli“ Name und nicht Grussfloskel sei, erröten und hysterisch zu kichern beginnen – meist bleibt es danach für immer beim „Duzis“. Ein Zurück gibts nicht.
So kommt’s, dass ich heute mit diversen Emmentaler Behördenmitglieder Per-Du bin, deren Konterfei ich nicht einmal auf einem Kopfgeldplakat mit Belohung wieder erkennen würde...
Warum, frage ich mich manchmal, ist dieses Duzis-Machen eigentlich eine derartig festgefahrene Einweggeschichte? Die Umkehrfunktion würde doch, gerade im Fall von kurzfristigen Bekanntschaften, Trinkbekanntschaften, alten Schulfreunden oder unliebsamen Verwandten, viel mehr Sinn machen, als der Grossteil aller Duzis-Schliessereien?
Die Frage erübrigt sich, sobald man sich das Beispiel zum Gedanken vorstellt....: “Entschuldige Thomas, aber dürfte ich Dir das Sie anbieten? Ich finde, wir kennen uns gar nicht gut genug... „ – ehrlich, aber undenkbar in unserer Gesellschaft...
Tja, die einzige Lösung, die mir auf die Schnelle einfällt... ich taufe mein Kind einmal Meier, Müller oder gleich Sahli Sahli ?!??
ps: Wenn jemand eine bessere Idee hat, bitte melden ☺