DIE SCHUHVERSCHWÖRUNG
Sehen Sie sich kurz in Ihrem Büro um, schnappen Sie sich einen Mitmenschen, lehnen Sie sich gemütlich zurück und stellen Sie sich folgende 3 Fragen:
- Was würden Sie lieber anfassen: den Hintern von Herrn Y oder seinen Halbschuh?
- An was würden Sie lieber lecken: am Turnschuh von Praktikant X oder seinem nackten Fuss?
- ...und (wenn es der Zufall will, dass Ihr Exemplar Hund hat): wem würde sie lieber einen Kuss aufdrücken: Dem Bauch von Hund Z oder dem Wildleder des Stöckelschuhs seiner Besitzerin?
Falls die 3 Antworten lauten: Halbschuh, Turnschuh und Stöckelschuh, sind Sie (genau wie ich) in dieser Gesellschaft fehl am Platz; Sie entsprechen nämlich nicht den geltenden Hygienenormen...
Erklärung anhand der gegebenen Beispiele:
1. Im Zug ist es immer (mit noch so kurzen Hosen) erlaubt, sich auf einen Sessel zu setzen, aber nicht, die beschuhten Füsse auf das Polster vis à vis zu legen. Mit anderen Worten: offiziell ist ein Hintern hygienischer einzustufen, als ein Schuh.
2. Nackte Füsse dürfen überall hingelegt werden und drübertrampeln, beschuhte Füsse dagegen sind meist verboten....
3. Kleine Hunde dürfen im Restaurant auf den Polstersessel, Schuhe nicht (als würde der Hund den Boden nicht ebenso berühren wie ein Schuh – vor allem Dackel)...
Die Hygienevorschriften dieser Welt sind so gesehen nicht mehr zeitgemäss. In einer Zeit in der jeder die Gefahr von Bakterien und Viren kennt, beschränken sie sich immer noch auf sichtbaren Schmutz...
Wirklich modern wäre es, entweder Alles zu erlauben oder restlos jedes öffentliche Gut nach Gebrauch zu desinfizieren – ich tendiere zur Ersterem!
ps: Zu denken gibt das Ganze erst dann wenn man darüber nachdenkt, für welches Kleidungsstück die meisten von uns Frauen das meiste Geld ausgeben: Schuhe!
- Was würden Sie lieber anfassen: den Hintern von Herrn Y oder seinen Halbschuh?
- An was würden Sie lieber lecken: am Turnschuh von Praktikant X oder seinem nackten Fuss?
- ...und (wenn es der Zufall will, dass Ihr Exemplar Hund hat): wem würde sie lieber einen Kuss aufdrücken: Dem Bauch von Hund Z oder dem Wildleder des Stöckelschuhs seiner Besitzerin?
Falls die 3 Antworten lauten: Halbschuh, Turnschuh und Stöckelschuh, sind Sie (genau wie ich) in dieser Gesellschaft fehl am Platz; Sie entsprechen nämlich nicht den geltenden Hygienenormen...
Erklärung anhand der gegebenen Beispiele:
1. Im Zug ist es immer (mit noch so kurzen Hosen) erlaubt, sich auf einen Sessel zu setzen, aber nicht, die beschuhten Füsse auf das Polster vis à vis zu legen. Mit anderen Worten: offiziell ist ein Hintern hygienischer einzustufen, als ein Schuh.
2. Nackte Füsse dürfen überall hingelegt werden und drübertrampeln, beschuhte Füsse dagegen sind meist verboten....
3. Kleine Hunde dürfen im Restaurant auf den Polstersessel, Schuhe nicht (als würde der Hund den Boden nicht ebenso berühren wie ein Schuh – vor allem Dackel)...
Die Hygienevorschriften dieser Welt sind so gesehen nicht mehr zeitgemäss. In einer Zeit in der jeder die Gefahr von Bakterien und Viren kennt, beschränken sie sich immer noch auf sichtbaren Schmutz...
Wirklich modern wäre es, entweder Alles zu erlauben oder restlos jedes öffentliche Gut nach Gebrauch zu desinfizieren – ich tendiere zur Ersterem!
ps: Zu denken gibt das Ganze erst dann wenn man darüber nachdenkt, für welches Kleidungsstück die meisten von uns Frauen das meiste Geld ausgeben: Schuhe!