ohne Worte...

oder doch: Es war super, merci vielmal (auch denen, die beim grossen Regen geflüchtet sind :))
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Ich hatte mir ehrlich kein allzu hohes Ziel gesteckt an diesem Abend. Es musste nicht einmal die Migros sein. Nein, auch der Bücherladen links von der dritten Aufwärtstreppe oder die Bäckerei mit dem komischen Eingang rechts von der blauen Säule, hätten es getan. Aber leider: Fehlanzeige, einmal mehr fand ich keinen der gesuchten Standorte und musste frustriert auf den Zug rennen.
Dass ich seit meiner Geburt an einem schlecht ausgebildeten Orientierungssinn leide, weiss ich heute; warum der Zürcher Hauptbahnhof für mich allerdings derart viele Hindernisse bereithält will mir einfach nicht in den Kopf (ICH BIN DOCH NICHT BLÖD?!?).
Die Treppen unter den Geleisen, die Läden, die Leute – alles verschiebt sich ständig in völlig willkürlicher Art und Weise, während ich gestresst hindurchhetze. Der HB ist für mich eine MATRIX mit Läden, Menschen, Treppen, Gängen, Bäckereien, Rolltreppen und Liften: Kaum habe ich mir einen Anhaltspunkt gemerkt, wechselt er heimtückisch seinen Standort, die Richtung oder das Aussehen und ich komme völlig unverhofft aus einer anderen Richtung dazu. Am schlimmsten ist die Migros, von der ich mittlerweile vermute, dass sie sechs Eingänge auf 3 Etagen hat und sich sogar noch in ihrem Inneren drin verschiebt - sei es auch nur um mich zu ärgern...
Aber eben, man sollte nicht immer gleich so viel verlangen. Ich sehe es jetzt erstmal positiv: Immerhin finde ich heute (nach 3 Monaten) schon die Shopville, wenn ich am HB aus der S-Bahn gespuckt werde!