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DER SCHICKFALL

Schicksal oder Zufall? Ich weiss nicht wer von beiden wahr und wer falsch ist. Was ich dagegen weiss ist, dass Dinge geschehen, die „weder noch“ sind.
Das Wissen darum habe ich aus folgender Situation gezogen: In den vergangenen zwei Wochen begegnete ich viermal der Firma „sia Abrasives“ (stellt Schleifmittel her). Im exakten Abstand von jeweils vier Tagen las ich (A) einen Artikel darüber, hörte (B) einen Podcast dazu, half ich (C) ein Türrahmen mit ebensolchem Papier zu schleifen und versteckte sich (D)  der Held im Sonntagabendfernsehfilm hinter einem Logo von „Bosch“ – die exakt vier Tage vorher die Firma „sia Abrasives“ übernommen hatten!
Kurz gesagt: Schicksal war das kaum (es sei denn irgendetwas wollte mir verklickern, ich solle Schleifpapier kaufen) und wenn es tatsächlich Zufall war fragt sich, seit wann dieser so exakt fällt, dass er eine logische Spur hinterlässt?
Aus dem Erlebten schliesse ich, dass weder Schicksal noch Zufall, wahr sein können, dafür aber deren Kombination ungeahnte Möglichkeiten bietet: DER SCHICKFALL - „ein mit Absicht herbeigeführter Zufall mit Folgen“.
Wenn man an den Schmetterlingseffekt denkt, an die Tatsache also, dass mit einer winzigen Bewegung unendlich viel beeinflusst werden kann, eigentlich eine einfache Sache. Beim SCHICKFALL bedarf es nur einer winzigen Sache, die man für jemand andern bewirken oder jemandem in den Weg legen muss, um dessenLeben potentiell zu beeinflussen. Warum nur tun wir dies nicht öfter? Zum Beispiel mit einem Gedacht-Getan-Tag ?

Kommentare (6)  Permalink

Kommentare

el-dorado @ 09.10.2008 10:35 CET
Und was ist mit -das Zusaal-? Das klänge doch auch nett. Oder?
:-)
themse @ 10.10.2008 16:43 CET
hey, das kenn ich! es gibt so tage, da ist es so auffällig, das kann tatächlich nicht zufall sein. hab mir auch schon überlegt, was es denn sein könnte..dein vorschlag gefällt mir:) aber glaubst du, es kann was bedeuten? oder ist es doch vlt mehr die eigene aufmerksamkeit, die durch feststellen eines schickfalls anders gelenkt wird und so noch mehr indizien für einen schickfall liefert? jedenfalls ist mir in den sinn gekommen, dass c.g.jung (oder war es freud? die verwexl ich immer) ein ähnliches phänomen synchronizität genannt hat, wenn ich mich nicht täusche..;) das kennst du sicher auch, du sitzt im tram oder so, liest was, da steht ein Name oder iwas und im fastexakt dem selben moment spricht irgend ein jemand in deiner nähe das wort aus...huiii ich liebe das. nur möcht ich das eben auch nicht als zufall abtun^^ gibts ja gar nicht sowas
themse @ 10.10.2008 16:44 CET
hani grad no vegässe^^
rah @ 11.10.2008 17:53 CET
jep, schön brav immer verlinken!

ja, das andere freud(glaub)-phänomen kenn ich, hierfür geht meine theorie aber eher Richtung Sensibilisierung... d.h. dass man erst auf ein Wort aufmerksam wird, wenn man es eben erst gelesen hat oder so... hm... komplizierte Sache. Den Gedanken an Schicksal hab ich aber eh einfach nicht so gern. er nimmt vielen Menschen den Elan, sich zu engagieren und ihr Leben in die Hand zu nehemen...
tja, ich glaube dazu gehörst du nicht :)
bis bald?
Grussserl. R
themse @ 11.10.2008 19:26 CET
well well, schön, dass du wenigstens diesen eindruck hast (ich gehöre nicht dazu^^)..ich bin mir da im mom grad nicht so sicher..aber des isch es angers thema.
trotzdem hast du recht, ich bin kein verfechter der schicksalstheorie, aber...es ist halt es bitzeli ne definitionsfrage..darüber hab ich sicher schon (alles zus'genommen) tagelang diskutiert. das sprengt den rahmen dieses komments. aber eben, du hast recht, an schicksal und nur an schicksal glauben kann elan nehmen, klar. aber öh..äbe, kompliziertes cheibe thema;)
jo du, scho bis baud häigopf! mache mau wenni vo BS heifahre z BE e lengere zwöschehaut. das wär denn mau e FR-nami oder SA-vm...what about that?
gruzzzzzzzz back
rah @ 13.10.2008 21:00 CET
geh bald mit der irene mittagessen... ev. du auch? örlikon halt...
R
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