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WO BIST DU?

«Grosses blaues i auf dach neben fresse einkaufszone, nähe kaffemobil» - «hinter infopoint am sitzen- komm vorbei» - «drin sitzt susi = D» - «gehe gerade mit x was essen. komm doch mit uns anstossen» - «bir houptbühni. bim vordere miuchbaregge diagonau 10 m vüre» - «sorry, berchume nid guet sms. bi mittdsdrin, später tel?»- «der Absender versuchte sie 3 Mal anzurufen...» - «es wird viertelab bei mir» - «kannst du mir noch den saft aus der tasche bringen wenn du zu den schirmen gehst?» - «bin an talstation, in ca 30 min oben. laufe» - «bin auf rundgang komme später, melde wieder wenn da» - «mis natel spinnt, wo genau siter?» - «hinten bei bühne oder eingang?» - «bi ersch grad dobe aacho, bischno bir zäutbühni, bar? chume hingere» - «guet, starte mer ä versuech, chume» - «exgüse has versifft geschter - war nicht mehr so knusprig bisch hüt ou dobe?» - «ich auch aber schau mal auf die uhr... bis später bei klee und bier» - «chume nid drus, 11 oder 12?» - «öukai» - «heyo bisch für nes gurtebier ds ha?» - «zäutbühni, eher vore, 2. pfoschte bir mitti vo hinge» - «wo siter?» - «ha nech nid gfunge, bi afe ache»... – Schön wars trotzdem auf dem Gurten.

 Es ist zwar schon ne Weile her aber ich lösche meine SMS Inbox auch nicht alle Tage...

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OLYMPIADE 08

ohne Worte...

oder doch: Es war super, merci vielmal (auch denen, die beim grossen Regen geflüchtet sind :))

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WHY NOT?

Er sieht müde aus, irgendwie verloren, irgendwie nicht wie von dieser Stadt. UND: er funkelt mich mit böse verengten Augen an!
Liebend gerne würde er sich nämlich neben mich auf den flauschigen Sitz im Tram setzen, auf dem meine rote Tasche trohnt. Solange ich aber die obligate Höflichkeitsfloskel „ist dieser Platz noch frei?“ nicht aus seinem Mund höre, bleibt die Tasche wo sie ist und ich kassiere vom Mann ein ungemütliches Funkeln. In Zürich-Örlikon entkomme ich dem bösen Blick, wechsle vom Tram in den Zug, suche mir im überfüllten Waggon zwei Plätze für mich und meine Tasche und schalte ab. Kurz darauf, es ist wie verhext, kommt schnaufend und wütend der böse blickende Mann ins Abteil geschneit.
Er entdeckt erst meine Tasche, dann mich. Ein Augenblick der Stille tritt ein. Die erschöpften aber feindseeligen Gesichter fechten einen unerbittlichen Kampf aus: Wer kann den anderen böser angucken? Auf einmal jedoch platzt der Mann heraus und lacht: „You’re the girl from the tram! - das Mädchen vom Tram". Meine Gesichtsmuskeln lockern sich, das Eis ist gebrochen. Der böse Mann und ich lachen bis uns die Tränen kommen und beginnen ungezwungen zu plaudern. Er, ein Private-Banker mittleren Alters ist erst seit ein paar Tagen in der Schweiz, findet die Leute kühl und unfreundlich, arbeitet ohne Unterbruch und weiss nicht so recht wie er die nächsten 5 Jahre - so lange ist er nämlich voraussichtilich hier - überstehen soll.
Ich höre interessiert zu, lasse meine Vorurteile schmelzen, baue Sympathie auf und denke schliesslich: "Why not?" und sage schliesslich: "lets go and drink some beers somewhere!".
10 Minuten später stehe ich mit dem schnaufenden Amerikane im Zürcher HB, trinke ein grooosses Bier, und rede über Gott und die Welt. Vor allem über die Welt - DAS PURE LEBEN!

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FALSCHE FÄHRTE

Wie man es auch dreht und wendet: man kann im Leben nicht bedingungslos ehrlich sein.
Ohne es zu wollen lockt man immer mal wieder jemanden auf eine falsche Fährte, ganz einfach idem man einfach nichts tut. Den Wahrheitsgehalt dieser Aussage untermauert die folgende Geschichte:

Sie ist jung, dynamisch, Wassermann von Sternzeichen und ihre Hobbys sind Inlineskaten, Aerobic und „mit Freunden ausgehen“. Ihr Büro liegt hoch über den Dächern der Bundeshauptstadt, welcher Betrag auf dem monatlichen Gehaltscheck steht, möchte ich lieber nicht wissen. Sie wollte es aber von mir wissen. SIE, Angestellte der Grossbank XY, lud MICH zu einem Kundengespräch ein. Dass dies in etwa dasselbe ist, wie einen Glatzköpfigen zum Coiffeurtermin einzuladen, muss ich wohl nicht betonen.
Da derartige Ereignisse für mich als Bloggerin einen besonderen Reiz haben, unterliess ich es, die Dame am vorgängigen Telefongespräch bereits darüber aufzuklären, dass Geld in meinem Leben eher eine Nebensache ist – ergo liess ich mir einen Termin geben: Dienstag Nachmittag 13.30 Uhr, gleich nach dem „Lunch“.
Was ich als erstes über meine „persönliche Beraterin“ in Erfahrung brachte war, nebst Hobbys und Tierkreiszeichen ihr tägliches Motto: „Wer aufhört besser zu werden, hört auf gut zu sein“. Des weiteren wurde ich gewahr, dass die Dame das falsche Parfum trug, ihre Schuhe beim Gehen das Geräusch eines stolpernden Pferdes machten und sich hinter der lächelnden Fassade ein müdes Gesicht verbirgt.
Was sie von mir erfuhr:„Ja, das Geld auf dem Konto ist Alles, was ich habe“ und „Nein, ich bin keineswegs arbeitslos“ und „Nein, für eine 3. Säule habe ich im Moment nicht Kapazität genug“.
Da langsam fiel bei ihr der Groschen: Ich war der falsche Gast und sie auf die falsche Fährte geraten. Denn die Idee, mich einzuladen beruhte nämlich einzig auf der Tatsache, dass ich Akademikerin bin ergo einen dicken Geldbeuten habe.

Das Erstaunliche daran: Die Bankdame war nicht lange enttäuscht. Im Gegenteil: nachdem sie ihre  auswendiggelernten Vorschläge heruntergerattert hatte, lächelte sie auf einmal befreit und erzählte aus ihrem Leben – aus dem Teil ihres Lebens, der nicht von Geld getrübt ist... – eine spannende Begegnung.
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KAPUTTES SCHAF

In der Migros der Berner Marktgasse gibt’s seit neustem Schafe. Angetroffen habe ich sie heute Nachmittag zum ersten Mal, als ich (als notorischer Kein-1-Fränkler-dabei-Fall) zum mühsamen „Körbli“ griff. Grasgrün, nur wenig grösser als die eigentlichen Körbli, mit winzigen Rollen und einem praktisch langen Griff damit man sie hinter sich herziehen kann, standen sie da und hatten eine frappante Ähnlichkeit mit wartenden Schafen: Nigelnagelneue Zieh-Körbe.
Leicht verwirrt entschied ich mich dafür ein «Schaf» auszuprobieren. Natürlich blickte ich mich erst gründlich um, ob die Migros wohl so mutige Menschen wie mich zu Testzwecken filmt – Negativ, keine Kamera.
Vorsichtig zog ich also an der komplexen Mischung aus Tragkorb und Grosis Einkaufwägeli und siehe da, das Schaf fuhr rasselnd hinter mir her - mein Stolz wuchs ins Unermessliche.
Mit rund 8 Gegenständen beladen dann der erste Unfall: Das Schaf begann nach einer optimal gefahrenen Linkskurve zu scheppern. Igendein Rädchen klemmte. Da ich mich nicht völlig lächerlich neben dem Ding runterknien und dem Gescheppere auf den Grund gehen mochte, zog ich tapfer weiter und erntete dafür diverse hochgezogene Augenbrauen der feigen Wägeli-Schieberinnen und Körbli-Träger. Lust, das Schaf in eine Ecke zu stellen, hatte ich jedoch nur einmal, nämlich als das Schaf in einer Rechtskurve auch noch den Elchtest verlor, einen Swiffer herunterfegte und vollends kippte. Da weit und breit Niemand zu sehen war, half ich meinem Schaf auf die Räder und hetzte scheppernd zur nächsten Kasse. Doch wohin nun mit dem Schaf? Für die anderen Körbli war es zu gross und ohne Einfränkler-Fächli konnte ich das Ding auch nirgens einstecken.
Ich hatte keine Kraft mehr, jetzt noch aufzugeben und um Hilfe zu fragen. Deshalb blieb ich hart, räumte mein Schaf leer und schob es mit der Schuhspitze unter den Kassentisch – es zerriss mir fast das Herz, doch auch mein Leben ist schliesslich kein Zuckerschlecken!!!

ps: Ich hoffe seither inständig, dass der Schrei den ich beim Hinauslaufen vernahm aus dem Baby-Wagen an Kasse 2 kam und nicht unter dem Kassentisch hervor...
Ach, das nächste Mal nehme ich echt wieder einen 1-Fränkler mit!
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REGEN GUT, ALLES GUT

«Regen macht schlau, fit, gesund und glücklich - nicht etwa schön, wie der Volksmund behauptet».
Den empirischen Beweise hierfür habe ich in den letzten 20 Tagen gesammelt. Während der Sommer in der Schweiz doch noch den Rank fand und mit freundlichen Tagen die Gemüter beruhigte, schiffte es in Polen (meiner Sommerferiendestination) ohne Ende.
Als ich mich entschied meine Sommerferien per Rad im geschichtsträchtigen Land im Osten - genauer zwischen Berlin und Bialystock - zu verbringen, ahnte ich davon natürlich nichts und zugegebenermassen hätte ich meine Radtour in den Süden verlegt, wenn ich davon gewusst hätte. Im Norden Polens war es die letzten 3 Wochen im Schnitt 11 Grad kalt und bis auf 3 Tage regnete es täglich.
Zurück zur Behauptung oder zur Erklärung der Behauptung:
Regen macht schlau, weil man auf einmal wieder an die Naturgesetze glaubt, weil man verschiedene Windarten zu unterscheiden lernt und natülich weil man gezwungen ist sich Wetterprognosen in einer seltsamen polnischen Konsonantensprache zu Gemüte zu führen;
Regen macht fit, wenn das Motto der Reise ist: „ ... wenn es irgendwo schön ist bleiben wir ein paar Tage und spannen aus, wenn nicht brechen wir gleich wieder auf" (wir sind 800 Km. geradelt)
Regen macht gesund, weil keine Sonne da ist, die einem die Haut verbrennen kann und weil man öfter in privaten Zimmern statt im Zelt übernachtet.
Und schliesslich macht Regen eben auch glücklich, denn nie hab ich mich mehr gefreut über einen wolkenverhangenen aber trockenen Himmel, nie hat mich Bier so wohlig gewärmt und nie war ich so dankbar für jedes erdenkliche Dach über den Kopf – auch wenn es das hinterletzte Loch war.

Es lebe der Regen!
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TDF – TAG DER FALLE

Kennen Sie den „TAG DER FALLE“? – ich habe ihn letztens kennen gelernt...
Die Welt rund um mich war zwar die Alte, sämtliche Begebenheiten entwickelten sich allerdings an diesem speziellen Tag in eine verheerende Richtung. Angefangen hat der besagte TDF morgens um 05.45. Ich selber stellte die erste Falle:
-    Ich  verliess das Haus und liess meinen Freund schlafend zurück.
Die zweite Falle stellte meine Schwester:
-    Sie fragte mich, ob wir abends zu viert ans Openairkino gehen wollten.
Beides alltägliche Handlungen, die allerdings an einem TDF eine verheerende Wirkung entfachen können. Falle Nummer 1 schnappte zu, als meine neue Mitbewohnerin das Haus verliess, ohne Kenntnis von dem schlafenden Mann in meinem Zimmer. Falle Nummer 2 schnappte zu, als ich meiner Schwester mit JA antwortete und mich entschied, die Tickets für das Kinoereignis „die Herbstzeitlosen“ an der Abendkasse zu erstehen.
Beide Fallen warteten ungleich lang auf ihren Höhepunkt: Die Wohnungsfalle schnappte kurz nach 9.00 zu, als mein Freund erwachte und sich auf den Weg in einen vollgepackten Tag machen wollte, der ihm allerdings von einer verschlossenen Wohungstür zunichte gemacht wurde. Er besitzt nämlich keinen Schlüssel zu meiner Wohnung, ich konnte von meinem Arbeitsplatz nicht weg (da ich allein im Sendestudio sass) und meine Mitbewohnerin hatte ihr Handy ausgeschalten. Der Arme war also gezwungen (nach etlichen Versuchen, sich eine Leiter zu organisieren) den Tag in meiner Wohnung zu verbringen.
Falle Nummer 2 schnappte zu, als ich meine Kinotickets ersteigert hatte und mich um punkt 19.06 im Kino befand, voller stolz meine Schwester anrief und die mir erfreut mitteilte: „ach super, wenn du jetzt schon die Plätze besetzt, wir kommen dann so gegen halb 10“...
Meine Falle stellte sich als die bedeutend schlimmere heraus: Oder wussten Sie, dass die Menschen in einem Openairkino die Zeit zwischen Ticketkauf und Film ausschliesslich damit verbringen fettige Dinge in sich reinzuschlingen und Unsinn zu quatschen?
Ich weiss es jetzt – TDF sei dank. 
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GELD GEFRESSEN

3.50 Uhr, der Donnerstag beginnt mit nasskaltem Nieseln, keiner Milch im Kühlschrank (!?) und einem Pullover aus der Teenagerzeit, da der Wäscheberg mittlereweile höher ist als der Kleiderstapel im Schrank - es kann nur besser kommen. Ein schlechter Start macht schliesslich noch lange keinen Pissnelkentag (PNT) aus!
Vorischtig starte ich den Automotor. Sogleich blinkt mich fröhlich ein organges Lämpchen an. Seit wann tut es das? Ich kann mich nicht erinnern, schon gestern auf dem Nachhauseweg eine Benzin-Warnlampe gesehen zu haben. Da ein Stehenbleiben morgens um 4.00 Uhr zwischen Bern und Langnau zu einem PNT passen würde kurve ich „süüferli“ zur näxten Tankstelle. Trotz Nieselregen steige ich aus, krame mein letztes 20-er-Nötli hervor, schiebe es in den Schlitz und lese (etwas erstaunt) „Weiter oder OK drücken“. Wie bitte? Da es auf der Tastatur keine „Weiter“-Taste gibt, drücke ich OK und lese „leider keine Quittung möglich“. Ich warte. Der näxte Satz (wie befürchtet) „Bitte schieben sie eine Banknote oder ihre Karte ein“...
Ich werde den Tag wohl oder übel unt er der Kategorie PNT ablegen. Das 20-er-Nötli ist gefressen. Ich tanke mit der Postcard und merke bei 50 Franken, dass ich eigentlich ja nur 20 ausgeben wollte...
Fast schon emotionslos stelle ich später im Büro fest, dass diese Tankstelle wohl die einzige in ganz Bern ist, die zwar einen Shop aber keinen Telefonanschluss hat...

Die Dienstsetlle der Migrol in Zürich schickt mir jedoch in den näxten Tagen aber mein 20-er-Nötli zurück. (Die näxten Tage sind schliesslich PNT's mehr) , obwohl die Telefondame  etwas erstaut zur Kenntnis war, dass ich mit „morgens um 4.01“ eine extrem exakte Tankzeit angeben kann...
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ZAHNARZT ZUM GLÜCK

Ein Drehen in der Magengegend und schlecht geschlafen: Meine typischen Nervositätssymptome am Morgen vor einer so genannten «ersten Hürde». Vor etwas, das ich zum ersten Mal mache, dessen Verlauf ich nicht kenne, das mir exterm schwierig erscheint und extrem schief gehen könnte. Etwas aber auch, von dem ich weiss, dass es (sobald es vorbei ist) ein extrem gutes Gefühl hinterlassen könnte...
Vorgestern war einer dieser «Erste-Hürde-Tage». Obwohl der Kopf - morgens um 8.00 - kaum von der Hürde am Abend eingenommen war, hat mein Körper reagiert und, zu allem Übel kamen, zu meinem magendrehenden Unwohlsein, auch noch Zahnschmerzen dazu. Diese waren so schlimm, dass ich an meinem Hürden-Tag morgens um 8.00 auch noch zum Zahnarzt musste.
Doch genau das stellte sich als blendenede Idee heraus!
Das gleissende Licht der Zahnarztlampe, die Unfähigkeit auf die Alltagsfragen des Zahnarztes zu antworten (zwecks Schlauch im Maul), das Surren und Röhren der Geräte und nicht zuletzt die 2 besorgten Gesichter, die mit verkrampftem Ausdruck über meinem offenen Rachen schweben... - die perfekte Sitaution für einen angespannten Körper. Als ich die Praxis verliess war ich nämlich völlig frei von jegwelchen Nervositätssymptomen. Mein Körper hatte das Gefühl, die Hürde des Tages sei genommen und schüttete auf einen Schlag sämtliche Glückshormone und Erleichterungsgefühle aus :)
Tja, die 1.Hürde am Abend nahm ich schliesslich auch mit links.

Merke:wenn ein heikles Ereignis bevorsteht, unbedingt einen Zahnarzttermin auf diesen Tag legen und die Nervosität ist weggeblasen!
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DER STALKER

Nella Martinetti, Angelina Jolie, Jodie Foster... sie alle haben mindestens einen, und keiner beneidet sie darum. In den Augen des gemeinen Volkes ist dies der Preis, den sie für ihre Berühmtheit zu zahlen haben. Wer bekannt/beliebt/erfolgreich ist, hat ziemlich schnell mal einen STALKER, unsereins betrifft das nicht. - Oder doch?
Das Stalker-Phänomen ist jetzt auch in meine Umgebung eingedrungen. Nicht bei mir selber, sondern - und das ist nun wirklich seltsam - bei meinem Skateboard.
Längere Zeit schon habe ich gespürt, dass mein Skate sich seltsam verhält. Das typischste Anzeichen: Es wollte immer seltener nach draussen. In den Wintermonaten dachte ich noch, es liege an den überall verstreuten Anti-rutsch-Steinchen oder am Schmelzsalz auf den Strassen, im Mai war der Dauer-Regen schuld und im Juni schliesslich fand ich keine Gründe mehr für das seltsame Verhalten... - ich war schlicht ratlos.
Gestern, dann lag des Rätsels Lösung in meinem Briefkasten: Meines Skates Stalker* hat mir per Post ein Bild seines Opfers zugesandt: Eine Fotografie die zeigt wie es ganz allein und verlassen vor meiner Wohnungstür steht...

Seitdem wir "darüber geredet haben", hat das Skate einen neuen Platz in meinem Schlafzimmer.
Ich hoffe wenigstens hier wird nicht fotografiert, lieber Hausverwalter...

* Name seit gestern der Bloggerin bekannt
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