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<rss xmlns:blogChannel="http://backend.userland.com/blogChannelModule" xmlns:creativeCommons="http://backend.userland.com/creativeCommonsRssModule" xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:blog="http://bitflux.org/doctypes/blog" xmlns:php="http://php.net/xsl" xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#" xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" version="2.0"><channel><title>RAH-SEITE</title><link>http://rah.freeflux.net/blog/</link><description>herzlich willkommen!</description><generator>Flux CMS - http://www.flux-cms.org</generator><copyright>rahel sahli</copyright><georss:point> </georss:point><geo:lat></geo:lat><geo:long></geo:long><item><title>WO BIST DU?</title><link>http://rah.freeflux.net/blog/archive/2008/07/31/wo-bist-du.html</link><guid isPermaLink="false">http://rah.freeflux.net/blog/archive/id/365/</guid><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;p&gt;&#xAB;Grosses blaues i auf dach neben fresse einkaufszone, n&#xE4;he kaffemobil&#xBB; - &#xAB;hinter infopoint am sitzen- komm vorbei&#xBB; - &#xAB;drin sitzt susi = D&#xBB; - &#xAB;gehe gerade mit x was essen. komm doch mit uns anstossen&#xBB; - &#xAB;bir houptb&#xFC;hni. bim vordere miuchbaregge diagonau 10 m v&#xFC;re&#xBB; - &#xAB;sorry, berchume nid guet sms. bi mittdsdrin, sp&#xE4;ter tel?&#xBB;- &#xAB;der Absender versuchte sie 3 Mal anzurufen...&#xBB; - &#xAB;es wird viertelab bei mir&#xBB; - &#xAB;kannst du mir noch den saft aus der tasche bringen wenn du zu den schirmen gehst?&#xBB; - &#xAB;bin an talstation, in ca 30 min oben. laufe&#xBB; - &#xAB;bin auf rundgang komme sp&#xE4;ter, melde wieder wenn da&#xBB; - &#xAB;mis natel spinnt, wo genau siter?&#xBB; - &#xAB;hinten bei b&#xFC;hne oder eingang?&#xBB; - &#xAB;bi ersch grad dobe aacho, bischno bir z&#xE4;utb&#xFC;hni, bar? chume hingere&#xBB; - &#xAB;guet, starte mer &#xE4; versuech, chume&#xBB; - &#xAB;exg&#xFC;se has versifft geschter - war nicht mehr so knusprig bisch h&#xFC;t ou dobe?&#xBB; - &#xAB;ich auch aber schau mal auf die uhr... bis sp&#xE4;ter bei klee und bier&#xBB; - &#xAB;chume nid drus, 11 oder 12?&#xBB; - &#xAB;&#xF6;ukai&#xBB; - &#xAB;heyo bisch f&#xFC;r nes gurtebier ds ha?&#xBB; - &#xAB;z&#xE4;utb&#xFC;hni, eher vore, 2. pfoschte bir mitti vo hinge&#xBB; - &#xAB;wo siter?&#xBB; - &#xAB;ha nech nid gfunge, bi afe ache&#xBB;...&#xA0;&#x2013;&#xA0;&lt;strong&gt;Sch&#xF6;n wars trotzdem auf dem Gurten.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#xA0;Es ist zwar schon ne Weile her aber ich l&#xF6;sche meine SMS Inbox auch nicht alle Tage...&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:subject>Erlebnisse</dc:subject><dc:creator>rah</dc:creator><dc:date>2008-07-31T10:02:02Z</dc:date></item><item><title>DIE GEIGE UMSTIMMEN</title><link>http://rah.freeflux.net/blog/archive/2008/07/18/die-geige-abgeben.html</link><guid isPermaLink="false">http://rah.freeflux.net/blog/archive/id/361/</guid><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Ein klassischer Grund, das zarte Band einer Freundschaft zu zerschneiden: Das Gegen&#xFC;ber signalisiert einem, dass man nur noch die zweite Geige spielt in seinen Pl&#xE4;nen. Eifersucht auf die vermutete Erste, Sehnsucht nach einem h&#xF6;heren Rang und Ehrgeiz machen sich augenblicklich breit, wenn die eigene Position hinter die eines anderen zur&#xFC;ckgestuft wird.&lt;br/&gt;
Eigentlich ergibt diese Reaktion (in Beziehungen ausserhalb der Partnerschaft) jedoch &#xFC;berhaupt gar keinen Sinn. Das Bild hinkt und zieht falsche Gef&#xFC;hle nach sich: Erstens sind wir in den meisten F&#xE4;lle selber Schuld an der Zur&#xFC;ckstufung, z.B weil wir mit dem Gegen&#xFC;ber genau das Selbe getan haben oder ganz einfach weil wir zu wenig Anstrengung unternommen haben, erste Geige zu bleiben. Zweitens ist &#xFC;berhaupt gar nicht klar, woher die zweite Geige im zwischenmenschlichen Bereich einen so schlechten Ruf hat (das zweite Kind einer Familie oder das zweite Bier am Festival haben es doch auch nicht). Drittens und wichtigstens bringt die Position der ersten Geige oftmals unliebsame Verpflichtungen mit sich, &#xFC;ber die man sich denn auch mal ganz sch&#xF6;n nerven kann.&lt;br/&gt;
Ein klassischer Fall von: Festestellen, Aufr&#xE4;umen, Freif&#xFC;hlen - FAF.&lt;br/&gt;
&lt;br/&gt;
Ich denke, Sie werden feststellen, dass es in Ihrem Leben so manche Beziehung gibt, bei der Sie den v&#xF6;llig unsinnigen oder der Vergangenheit angeh&#xF6;renden Anspruch an eine erste Position haben. Treten Sie doch versuchsweise einmal freiwillig eine Reihe zur&#xFC;ck, machen Sie Platz in der Vordersten Reihe und f&#xFC;hlen Sie sich angenehm, wohl, erleichtert. V&#xF6;llig frei von Verpflichtungen. Ein wunderbares Gef&#xFC;hl, allein durch Umdenken hingezaubert... &lt;br/&gt;
&lt;br/&gt;
Ps: Dabei stets brav aufpassen, das Sie in mindestens einem Konzert Gelegenheit haben, erset Geige spiezu spielen...</content:encoded><dc:subject>Alltag</dc:subject><dc:subject>Experimente</dc:subject><dc:creator>rah</dc:creator><dc:date>2008-07-18T13:13:09Z</dc:date></item><item><title>SCHLIESSEN SIE DIE AUGEN...</title><link>http://rah.freeflux.net/blog/archive/2008/06/22/die-vier-sessel.html</link><guid isPermaLink="false">http://rah.freeflux.net/blog/archive/id/357/</guid><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">... und stellen Sie sich folgende Szene vor: &lt;br/&gt;
Zuerst einmal sind sie eine Frau (sonst funktionierts nicht). Sie sitzen ersch&#xF6;pft auf einem weichen Sessel, gekleidet sind Sie mit einem mittelkurzen Rock der um die Brust ein bisschen allzu weit ausgeschnitten ist (ein Detail, das Sie morgens bei der Kleiderwahl nicht bemerkt und den Tag im B&#xFC;ro mit ein bisschen Zupfen und geradem R&#xFC;cken ganz gut &#xFC;ber die B&#xFC;hne gebracht haben).&lt;br/&gt;
Weiter in der Situation: Ihnen gegen&#xFC;ber stehen mit nur einem knappen Meter Abstand zwei weitere weiche Sessel, neben ihnen (ohne den geringsten Abstand) noch einer. &lt;br/&gt;
Nach kurzer Zeit werden die drei Sessel von drei M&#xE4;nnern mittleren Alters besetzt und es kommt Bewegung in die Geschichte: Ihr Visavis guckt sage und schreibe 56 Minuten lang in ihren zu weiten Ausschnitt, ihr Schr&#xE4;gvisavis f&#xE4;ngt bei jeder Gelegenheit ihren Blick auf und l&#xE4;chelt ermutigend (?)  und das Objekt neben Ihnen grunzt, schnauft und kratzt sich ohne Ende und ber&#xFC;hrt dabei mit seinem (feuchten?!?!) Bein ununterbrochen ihr angestrengt nach rechts gehaltenes Knie.&lt;br/&gt;
Warum Sie trotzdem eine geschlagene Stunde sitzen bleiben? &#x2013; Ganz einfach: der Freitags-Feierabendzug ist &#x201E;bumsvoll&#x201C; und die Alternative vor dem stinkenden WC die Strecke Z&#xFC;rich-Bern hinter sich zu bringen ist in etwa ad&#xE4;quat schlimm... - oder nicht?</content:encoded><dc:subject>Alltag</dc:subject><dc:subject>&#xDC;ber rah</dc:subject><dc:creator>rah</dc:creator><dc:date>2008-06-22T12:16:34Z</dc:date></item><item><title>OLYMPIADE 08</title><link>http://rah.freeflux.net/blog/archive/2008/05/15/olympiade-08.html</link><guid isPermaLink="false">http://rah.freeflux.net/blog/archive/id/352/</guid><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">ohne Worte...&lt;br/&gt;
&lt;img width="530"
     height="207"
     alt=""
     src="http://rah.freeflux.net//files/images/gruppenbild.jpg"
    /&gt;&lt;br/&gt;
oder doch: Es war super, merci vielmal (auch denen, die beim grossen Regen gefl&#xFC;chtet sind :))&lt;br/&gt;
&lt;br/&gt;
Mehr Bilder gibts &lt;a href="http://rah.freeflux.net/gallery/olympiade-08/"
    &gt;hier&lt;/a&gt;!</content:encoded><dc:subject>Alltag</dc:subject><dc:subject>Erlebnisse</dc:subject><dc:creator>rah</dc:creator><dc:date>2008-05-15T18:12:59Z</dc:date></item><item><title>DIE HB-MATRIX</title><link>http://rah.freeflux.net/blog/archive/2008/05/03/die-hb-matrix.html</link><guid isPermaLink="false">http://rah.freeflux.net/blog/archive/id/348/</guid><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Ich hatte mir ehrlich kein allzu hohes Ziel gesteckt an diesem Abend. Es musste nicht einmal die Migros sein. Nein, auch der B&#xFC;cherladen links von der dritten Aufw&#xE4;rtstreppe oder die B&#xE4;ckerei mit dem komischen Eingang rechts von der blauen S&#xE4;ule, h&#xE4;tten es getan. Aber leider: Fehlanzeige, einmal mehr fand ich keinen der gesuchten Standorte und musste frustriert auf den Zug rennen.&lt;br/&gt;
Dass ich seit meiner Geburt an einem schlecht ausgebildeten Orientierungssinn leide, weiss ich heute; warum der Z&#xFC;rcher Hauptbahnhof f&#xFC;r mich allerdings derart viele Hindernisse bereith&#xE4;lt will mir einfach nicht in den Kopf (ICH BIN DOCH NICHT BL&#xD6;D?!?). &lt;br/&gt;
Die Treppen unter den Geleisen, die L&#xE4;den, die Leute &#x2013; alles verschiebt sich st&#xE4;ndig in v&#xF6;llig willk&#xFC;rlicher Art und Weise, w&#xE4;hrend ich gestresst hindurchhetze. Der HB ist f&#xFC;r mich eine MATRIX mit L&#xE4;den, Menschen, Treppen, G&#xE4;ngen, B&#xE4;ckereien, Rolltreppen und Liften: Kaum habe ich mir einen Anhaltspunkt gemerkt, wechselt er heimt&#xFC;ckisch seinen Standort, die Richtung oder das Aussehen und ich komme v&#xF6;llig unverhofft aus einer anderen Richtung dazu. Am schlimmsten ist die Migros, von der ich mittlerweile vermute, dass sie sechs Eing&#xE4;nge auf 3 Etagen hat und sich sogar noch in ihrem Inneren drin verschiebt - sei es auch nur um mich zu &#xE4;rgern... &lt;br/&gt;
&lt;br/&gt;
Aber eben, man sollte nicht immer gleich so viel verlangen. Ich sehe es jetzt erstmal positiv: Immerhin finde ich heute (nach 3 Monaten) schon die Shopville, wenn ich am HB aus der S-Bahn gespuckt werde!</content:encoded><dc:subject>&#xDC;ber rah</dc:subject><dc:subject>Alltag</dc:subject><dc:creator>rah</dc:creator><dc:date>2008-05-03T10:45:23Z</dc:date></item><item><title>BEIGESETZT</title><link>http://rah.freeflux.net/blog/archive/2008/04/15/beigsetzt.html</link><guid isPermaLink="false">http://rah.freeflux.net/blog/archive/id/340/</guid><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;div&gt;Kalter Wind haucht mir ins Gesicht, es riecht eigent&#xFC;mlich, ich erlebe alles durch eine Scheibe, sehe graue M&#xE4;ntel und schwarze Schirme. Draussen regnet es, ich nehme hier ein R&#xE4;uspern und da ein Niesen war.&lt;br/&gt;
Das Ganze widerholt sich jeden Morgen um 08.24. Ich sitze im Zug nach Z&#xFC;rich und wache auf. Jeden Morgen der selbe Ablauf. Ich steige um 07.30 Uhr in Bern in den Zug, trinke meinen heissen Kaffe, lese die umliegenden Zeitungen und schaue zum Fenster raus. Bald einmal lege ich die Zeitungen weg und lehne den Kopf an die eiskalte Scheibe. Auf H&#xF6;he Olten schlafe ich ein um stets punkt 08.24 wieder aufzuwachen in Z&#xFC;rich Altstetten. Das Bild, das ich dann sehe und das Gef&#xFC;hl, das ich erlebe sind immer die selben: Als w&#xE4;re ich auf einer Beerdigung. Ich weiss nicht wie ich diese Assoziation wieder loswerde. Vielleicht war ich auf zu vielen Beerdigungen bei Regen, vielleicht hat das komische Altstetten tats&#xE4;chlich etwas Tristes an sich... - ich weiss es nicht.&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;div&gt;ob ich allerdings tats&#xE4;chlich von selber erwache oder ob es &lt;a href="http://rah.freeflux.net/blog/archive/2008/03/15/frau-weidanach.html"
    &gt;Frau Weidanach&lt;/a&gt; ist, die mich weckt... ;)&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;</content:encoded><dc:subject>Alltag</dc:subject><dc:subject>&#xDC;ber rah</dc:subject><dc:creator>rah</dc:creator><dc:date>2008-04-15T15:47:18Z</dc:date></item><item><title>KONTAKTJACKE</title><link>http://rah.freeflux.net/blog/archive/2008/04/01/kontaktjacke.html</link><guid isPermaLink="false">http://rah.freeflux.net/blog/archive/id/337/</guid><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Ich wollte sie nicht kaufen. Ehrlich nicht. Doch dann (ziemlich &#xFC;berraschend) kam der Tag an dem ich mir einbildete, dass keine der anderen im Schrank zum Wetter vor der T&#xFC;r passte. Ich st&#xFC;rmte ins n&#xE4;chste Gesch&#xE4;ft und ergatterte mir eine: Eine kurze, schwarze modische 0-8-15-Lederjacke.&lt;br/&gt;
Eine, wie sie zur Zeit jede zweite Frau spazieren tr&#xE4;gt. Eine, die heuer auch vor so manchem M&#xE4;nner-Kleiderschrank keinen Halt macht.&lt;br/&gt;
Auf der einen Seite l&#xE4;chelte ich stets &#xFC;ber all die schwarzjackigen &#x201E;Tussis&#x201C;, die wie gleichgeschaltete H&#xFC;hner mit ihren bl&#xF6;den Lederjacken durch die Stadt bummelten, auf der anderen Seite beneidete ich sie, denn sie sahen wirklich gut aus (ausser wenn ihnen der Speck zwischen der Lederjacke und der Miss-Sixty-Jeans hervordr&#xFC;ckte). Und so wurde ich schliesslich schwach und habe zugelangt. (Zu meiner Verteidigung muss ich anf&#xFC;gen, dass ich die Jacke am n&#xE4;chsten Tag nicht retournieren konnte, da mir &lt;a href="http://rah.freeflux.net/blog/archive/2008/02/22/kleines-rotes-universum.html"
    &gt;mein kleines rotes Universum&lt;/a&gt; mitsamt dem Umtausch-Kassenzettel gestohlen wurde.) &lt;br/&gt;
Ich begann also zwangsl&#xE4;ufig, das schwarze Teil zu tragen. Doch zu meinem eigenen grossen Erstaunen ist die Kehrseite der Jacken-Medaille gl&#xE4;nzender als erwartet: Seit ich n&#xE4;mlich das erworbene Lederding spazierenf&#xFC;hre werde ich t&#xE4;glich von irgendwem angesprochen. Ob im Zug, im Tram, im Gesch&#xE4;ft oder auf der Strasse: Die Leute wollen mit mir ins Gespr&#xE4;ch kommen. Die Wildfremdesten Leute l&#xE4;cheln, gr&#xFC;ssen, nicken und gucken. Die neu gewonnene Anziehungskraft gipfelte gestern Abend darin, dass mir im Zug ein junger indischer Ingenieur den Hof machte mit den Worten: &#x201E;I am single and look for a girlfriend&#x201C;.&lt;br/&gt;
Tja, beinahe h&#xE4;tte ich ihm zur Antwort gegeben: "... dann kaufen Sie sich am besten eine schwarze Lederjacke."</content:encoded><dc:subject>Alltag</dc:subject><dc:creator>rah</dc:creator><dc:date>2008-04-01T19:20:48Z</dc:date></item><item><title>FRAU WEIDANACH</title><link>http://rah.freeflux.net/blog/archive/2008/03/15/frau-weidanach.html</link><guid isPermaLink="false">http://rah.freeflux.net/blog/archive/id/334/</guid><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Ich kenne die Bedeutung der Buchstabenfolge &#x201E;WEIDANACH&#x201C; nur deshalb, weil ich die drei Worte davor und das Wort, das darauf folgt, kenne. Jeden morgen h&#xF6;re ich &#x201E;WEIDANACH&#x201C; und jeden Morgen von neuem regt mich der Begriff zu zwanghafter Gr&#xFC;belei an. Warum sagt die Frau das komische Wort? Warum sagt sie es so seltsam? Warum kann mein Hirn das unvertraute Wort nicht auseinanderpfl&#xFC;cken und als das wahrnehmen was es ist und akzeptieren wie es ausgesprochen ist? WEIDANACH = &#x201E;...weiter nach...&#x201C; &#x2013; zwei eigentlich v&#xF6;llig vertraute Begriffe. Im Zusammenhang hiesse es wie folgt: &#x201E;Dieser Zug f&#xE4;hrt weiter nach Z&#xFC;rich Flughafen&#x201C;.&lt;br/&gt;
Wahrscheinlich kommt meine unaufh&#xF6;rliche Verwirrung daher, dass ich einmal angefangen habe, mich &#xFC;ber WEIDANACH zu wundern und das Wort nun automatisch Gr&#xFC;belei ausl&#xF6;st.&lt;br/&gt;
Warum Frau WEIDANACH die beiden W&#xF6;rter dermassen unm&#xF6;glich aneinanderleimt, warum sie weder Deutsch noch Franz&#xF6;sisch korrekt beherrscht, ob sie direkt im Lautsprecher sitzt, im vordersten Waggon, in einer Zentrale oder im stillen K&#xE4;mmerlein alles auf Band aufgesprochen hat oder ob sie vielleicht sogar nur ein Computer ist - bleibt ein ewiges Geheimnis.&lt;br/&gt;
Ich stelle mir Frau WEIDANACH auf jeden Fall seltsam vor &#x2013; alt und mit grellem roten Lippenstift.</content:encoded><dc:subject>&#xDC;ber rah</dc:subject><dc:creator>rah</dc:creator><dc:date>2008-03-15T16:57:14Z</dc:date></item><item><title>WHY NOT?</title><link>http://rah.freeflux.net/blog/archive/2008/03/02/why-not.html</link><guid isPermaLink="false">http://rah.freeflux.net/blog/archive/id/329/</guid><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;div&gt;
&lt;p&gt;Er sieht m&#xFC;de aus, irgendwie verloren, irgendwie nicht wie von dieser Stadt. UND: er funkelt mich mit b&#xF6;se verengten Augen an!&lt;br/&gt;
Liebend gerne w&#xFC;rde er sich n&#xE4;mlich neben mich auf den flauschigen Sitz im Tram setzen, auf dem meine rote Tasche trohnt. Solange ich aber die obligate H&#xF6;flichkeitsfloskel &#x201E;ist dieser Platz noch frei?&#x201C; nicht aus seinem Mund h&#xF6;re, bleibt die Tasche wo sie ist und ich kassiere vom Mann ein ungem&#xFC;tliches Funkeln. In Z&#xFC;rich-&#xD6;rlikon entkomme ich dem b&#xF6;sen Blick, wechsle vom Tram in den Zug, suche mir im &#xFC;berf&#xFC;llten Waggon zwei Pl&#xE4;tze f&#xFC;r mich und meine Tasche und schalte ab. Kurz darauf, es ist wie verhext, kommt schnaufend und w&#xFC;tend der b&#xF6;se blickende Mann ins Abteil geschneit.&lt;br/&gt;
Er entdeckt erst meine Tasche, dann mich. Ein Augenblick der Stille tritt ein. Die ersch&#xF6;pften aber feindseeligen Gesichter fechten einen unerbittlichen Kampf aus: Wer kann den anderen b&#xF6;ser angucken? Auf einmal jedoch platzt der Mann heraus und lacht: &#x201E;You&#x2019;re the girl from the tram! - das M&#xE4;dchen vom Tram". Meine Gesichtsmuskeln lockern sich, das Eis ist gebrochen. Der b&#xF6;se Mann und ich lachen bis uns die Tr&#xE4;nen kommen und beginnen ungezwungen zu plaudern. Er, ein Private-Banker mittleren Alters ist erst seit ein paar Tagen in der Schweiz, findet die Leute k&#xFC;hl und unfreundlich, arbeitet ohne Unterbruch und weiss nicht so recht wie er die n&#xE4;chsten 5 Jahre - so lange ist er n&#xE4;mlich voraussichtilich hier - &#xFC;berstehen soll.&lt;br/&gt;
Ich h&#xF6;re interessiert zu, lasse meine Vorurteile schmelzen, baue Sympathie auf und denke schliesslich: "Why not?" und sage schliesslich: "lets go and drink some beers somewhere!".&lt;br/&gt;
10 Minuten sp&#xE4;ter stehe ich mit dem schnaufenden Amerikane im Z&#xFC;rcher HB, trinke ein grooosses Bier, und rede &#xFC;ber Gott und die Welt. Vor allem &#xFC;ber die Welt - DAS PURE LEBEN!&lt;br/&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;</content:encoded><dc:subject>Alltag</dc:subject><dc:subject>&#xDC;ber rah</dc:subject><dc:subject>Erlebnisse</dc:subject><dc:creator>rah</dc:creator><dc:date>2008-03-02T11:56:25Z</dc:date></item><item><title>KLEINES, ROTES UNIVERSUM</title><link>http://rah.freeflux.net/blog/archive/2008/02/22/kleines-rotes-universum.html</link><guid isPermaLink="false">http://rah.freeflux.net/blog/archive/id/325/</guid><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;div&gt;Wie ging das gleich noch einmal mit dieser Pyramide, der &#x201E;pawlovschen&#x201C;? Der Mensch braucht Sicherheit, Nahrung, Beziehungen etc.?&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;Nicht so wichtig. Gegeben sind diese Komponenten in der heutigen Gesellschaft durch die Faktoren Versicherung, Geld und liebe&#xA0;Mitmenschen. Ich bin, oder anders gesagt, der durchschnittliche Mensch in unseren Breitengraden ist also ziemlich gut ausger&#xFC;stet. Erstaunlich ist aber eigentlich, dass sich dies alles in der Regel &#x2013; ein ganzes Universum &#x2013; in ein rotes Quadrat von knapp 12 mal 14 Zentimeter Oberfl&#xE4;che pressen l&#xE4;sst: Ein rotes Lederportemonnaie voller K&#xE4;rtli, F&#xF6;teli, und N&#xF6;tli.&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;Ebendieses Objekt habe ich vor drei Tagen achtlos auf einem Tablett in der Kantine meiner Firma liegengelassen. Zuletzt gesehen habe ich das Ding damals Mittags um 12.35, im rechten Augenwinkel, knapp hinter dem Rand meines Essenstabletts. Dann verschwand es irgendwie &#x2013; und ist seither spurlos verschwunden.&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;Was das kleine rote Universum wirklich bedeutet, habe ich erst gemerkt, als es nicht mehr da war - nah dis nah prasselten die Probleme auf mich ein: Keine Postcard, kein Geld; kein Presseausweis,&#xA0;kein Einkommen und wenn alle gesammelten Visitenk&#xE4;rtli weg sind...&#xA0;usw.&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;Lange Rede kurzer Sinn: bis das kleine, rote Universum ersetzt ist, herrscht bei mir ziemliches &lt;a href="http://rah.freeflux.net/blog/archive/2006/02/20/pissnelken.html"
    &gt;Pissnelkenwetter&lt;/a&gt;!&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;&#xA0;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;Ps: ein gelungenes Experiment mit Nervenkitzelcharakter ist &#xFC;brigens:&#xA0;sechs mal per SBB die Strecke Z&#xFC;rich-Bern zur&#xFC;cklegen ohne Ticket, ohne Geld und ohne Ausweis.&#xA0;&lt;/div&gt;</content:encoded><dc:subject>Alltag</dc:subject><dc:subject>&#xDC;ber rah</dc:subject><dc:creator>rah</dc:creator><dc:date>2008-02-22T15:45:19Z</dc:date></item></channel></rss>
