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&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Gruppe Menschen schart sich um einen Pott voller frischer Milch. Er reicht ihnen bis zu den H&#xFC;ften. Ich bin eine davon. Alle starren wir gebannt in die weisse Fl&#xFC;ssigkeit. Der Mann Visavis von mir h&#xE4;lt auf einmal einen Stabmixer in der Hand und taucht diesen vorsichtig in die Milch. Er wolle &#x201E;lustigen Schaum&#x201C; machen f&#xFC;r die Katze, die unter der Oberfl&#xE4;che schwimme, verk&#xFC;ndet er. Die Menschen jubeln. Jetzt erst sehe ich das Tier oder zumindest seine Umrisse. Es scheint, knapp unter der Milchhaut, mit einem Wollkn&#xE4;uel zu spielen. Ich weiss, dass der Mixer das Tier gef&#xE4;hrden kann, sage es dem Mann aber nicht. Ich will ihm nicht vorschreiben, was er zu tun hat und vertraue einfach darauf, dass er selbst merkt, dass dies b&#xF6;se enden k&#xF6;nnte. Niemand ausser mir scheint diese Gefahr zu erkennen. Alle kichern &#xFC;ber das witzige Zusammenspiel von Katze und Mixer. Als der Mixer mit den Klingen die Barthaare der Katze zu kraulen scheint, halte ich den Atem an und schliesse kurz die Augen. Danach ist es still und die Katze bewegt sich nicht mehr. Jemand meint, das Tier wolle uns nur hereinlegen und greift in den Pott. Als seine Hand wieder aus der Milch auftaucht, h&#xE4;lt sie den tropfenden Stumpf der Katze fest. Die Katze ist glatt halbiert, wie frisches Fleisch mit einem K&#xFC;chenmesser. Und mausetot. Ich drehe mich um, springe in ein rosarotes Barbie-Auto und fl&#xFC;chte aus der Szenerie!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hm... kein Plan, was dieser Traum von letzter Nacht bedeuten soll &lt;span style="font-family: Wingdings;"
    &gt;&lt;span style=""
    &gt;J&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p/&gt;
&lt;p/&gt;</content:encoded><dc:subject>&#xDC;ber rah</dc:subject><dc:creator>rah</dc:creator><dc:date>2010-03-10T21:24:24Z</dc:date></item><item><title>GOLD GEWONNEN</title><link>http://rah.freeflux.net/blog/archive/2010/02/24/gold-gewonnen.html</link><guid isPermaLink="false">http://rah.freeflux.net/blog/archive/id/480/</guid><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;div&gt;
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    &gt;Die Pendenzenliste auf dem Schreibtisch ist mehr als eine A4 Seite lang. 18 Punkte stehen da. Einer wichtiger als der andere. Abgebaut werden kann die Liste aber erst, wenn diejenige die sich tags&#xFC;ber parallel dazu in meinem Kopf gebildet hat, durchgeackert ist. Arbeit, die sozusagen noch vor der Arbeit erledigt werden muss &#x2013; und das alles in der Freizeit...&lt;p/&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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    &gt;Es gibt Tage, da weiss ich vor lauter Zu-erledigenden-Dingen kaum wo mir der Kopf steht. Gestern Abend war so ein Moment. Doch er nahm eine &#xFC;berraschende Wende..&lt;p/&gt;&lt;/span&gt;.&lt;span lang="DE-CH"
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    &gt;Um rasch eine Einzahlung am Computer zu machen (die oberste Kopf-Pendenz), kramte ich in meiner Tasche nach dem Portemonnaie und... - das &lt;a href="http://rah.freeflux.net/blog/?q=UNIVERSUM"
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    &gt;rote Universum&lt;/a&gt; war weg! Verschwunden! Mit fahrigen Bewegungen tastete ich mich durch M&#xE4;ntel, Taschen, &#xFC;ber Sofa und St&#xFC;hle unter dem Tisch hindurch &#x2013; von Zimmer zu Zimmer. Im Kopf ging ich derweil mehr oder weniger systematisch s&#xE4;mtliche Orte durch, an denen ich das &lt;a href="http://rah.freeflux.net/blog/?q=UNIVERSUM"
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    &gt;rote Universum&lt;/a&gt; zuletzt gehabt haben k&#xF6;nnte. Beim Mittagessen in Spiez, soviel stand fest, hatte ich es noch. Danach Blackout. Drei Taschen hatte ich dabei, an 4 Orten war ich.... &lt;p/&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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    &gt;So langsam wurden jetzt die Wo- und Wann-Gedanken durch Gesichter mit Tatverd&#xE4;chtigen ersetzt. Hat&#x2019;s der Junkie geklaut? Die Serviertochter im Restaurant? Ein zuf&#xE4;lliger Passant? Die feigen Diebstahl-Gedanken wiederum wurden rasch einmal durch systematischere Wie-weiter-Gedanken ersetzt: Was wenn es tats&#xE4;chlich weg ist? Karten erneuern, Kreditkarte sperren, F&#xFC;hrerschein bestellen, GA zum zweiten mal nachbestellen (geht gar nicht?!?).... Mitten in diesem Horrorszenario ertaste ich es auf einmal: Auf der hinteren Innenseite meiner Haupttasche. &lt;p/&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"
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    &gt;Als mir klar wurde, wieviel Zeit in die Wiederherstellung des Status Quo verbracht h&#xE4;tte, w&#xE4;re das Ding tats&#xE4;chlich weg gewesen, kamen mir meine beiden Pendenzenlisten auf einmal l&#xE4;cherlich vor. Sie w&#xE4;ren um Stunden, manche Punkte gar um Tage in den Hintergrund ger&#xFC;ckt. &lt;p/&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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    &gt;Ergo: Ich hatte Zeit gewonnen. Gen&#xFC;sslich lege ich mich vor den Fernseher und... siehe da: &lt;strong&gt;Carlo Janka gewinnt Gold!&lt;/strong&gt;&lt;p/&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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    &gt;Die Pendenzenliste auf dem Schreibtisch ist mehr als eine A4 Seite lang, 18 Punkte stehen da. Einer wichtiger als der andere. Abgebaut werden kann die Liste aber erst, wenn diejenige, die sich tags&#xFC;ber parallel dazu in meinem Kopf gebildet hat, durchgeackert ist. Arbeit, die sozusagen noch vor der Arbeit erledigt werden muss &#x2013; und das alles in der Freizeit...&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"
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    &gt;rote Universum&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; war weg! Verschwunden! Mit fahrigen Bewegungen tastete ich mich durch M&#xE4;ntel, Taschen, &#xFC;ber Sofa und St&#xFC;hle unter dem Tisch hindurch &#x2013; von Zimmer zu Zimmer. Im Kopf ging ich derweil mehr oder weniger systematisch s&#xE4;mtliche Orte durch, an denen ich das &lt;a href="../../../blog/archive/2008/02/22/kleines-rotes-universum.html"
    &gt;&lt;span style="color: blue;"
    &gt;rote Universum&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; zuletzt gehabt haben k&#xF6;nnte. Beim Mittagessen in Spiez, soviel stand fest, hatte ich es noch. Danach Blackout. Drei Taschen hatte ich dabei, an 4 Orten war ich.... So langsam wurden jetzt die Wo- und Wann-Gedanken durch Gesichter mit Tatverd&#xE4;chtigen ersetzt. Hat&#x2019;s der Junkie geklaut? Die Serviertochter im Restaurant? Ein zuf&#xE4;lliger Passant? Die feigen Diebstahl-Gedanken wiederum wurden rasch einmal durch systematischere Wie-weiter-Gedanken ersetzt: Was wenn es tats&#xE4;chlich weg ist? Karten erneuern, Kreditkarte sperren, F&#xFC;hrerschein bestellen, GA zum zweiten mal nachbestellen (geht gar nicht?!?).... Mitten in diesem Horrorszenario ertastete ich es auf einmal: Auf der hinteren Innenseite meiner Haupttasche. Als mir klar wurde, wieviel Zeit die Wiederherstellung des Status Quo gekostet h&#xE4;tte, w&#xE4;re das Ding tats&#xE4;chlich weg gewesen, kamen mir meine beiden Pendenzenlisten auf einmal l&#xE4;cherlich vor. Sie w&#xE4;ren um Stunden, manche Punkte gar um Tage in den Hintergrund ger&#xFC;ckt. Ergo: Ich hatte Zeit gewonnen. Gen&#xFC;sslich legte ich mich deshlab vor den Fernseher und... tats&#xE4;chlich: Carlo Janka holte Gold! &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: Times;"
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&lt;p/&gt;
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&lt;p/&gt;</content:encoded><dc:subject>Alltag</dc:subject><dc:subject>Erlebnisse</dc:subject><dc:creator>rah</dc:creator><dc:date>2010-02-24T18:21:07Z</dc:date></item><item><title>AM STRAND VON NIRGENDWO</title><link>http://rah.freeflux.net/blog/archive/2010/01/18/am-strand-von-nirgendwo.html</link><guid isPermaLink="false">http://rah.freeflux.net/blog/archive/id/476/</guid><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;p&gt;
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&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"
    &gt;&lt;span lang="DE-CH"
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    &gt;Ich auf einer eisernen Rutschbahn. Ich beim Werfen einer roten Boccia-Kugel. Ich mit einer Glac&#xE9; am Strand von irgendwo und ich im loddeligen Rosa-Badekleid an einem anderen Strand im Nirgendwo...
&lt;p/&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"
    &gt;&lt;span lang="DE-CH"
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    &gt;Solche Ich-Bilder formen meine Erinnerung an &#x201E;Fr&#xFC;her&#x201C;. Sie haften in meinem Kopf weil ich sie &#xFC;ber die letzten Jahre hinweg immer wieder angeschaut und mich an die Szenen drumherum erinnert habe. Deutlicher als an alles andere, was in meinem Leben geschehen ist. Es sind Fotos. Meist von meinen Eltern oder meiner Schwester geschossen. Ob Winter- oder Sommerbilder, haben sie alle eines gemeinsam: Sie wurden an den so genannten &#x201E;H&#xF6;hepunkten des Jahres&#x201C; geknipst. Ein buntes Sammelsurium an Lebensbildern, das an meinem geistigen Auge vorbeizieht, wenn ich mal das zeitliche segne.... -&#xA0; oder eben gerade nicht? W&#xE4;ren dies vielleicht ganz andere Bilder? Bilder, die gar nie aufgenommen wurden? Bilder, die meinen tats&#xE4;chlichen Alltag zwischen all den abgebildeten H&#xF6;hepunkten abbilden? Manchmal, wenn man ganz genau hinsieht, entdeckt man sie im Kontext der H&#xD6;HEPUNKTE-BILDER: Die Migros im Hintergrund, das Wohnzimmer, in dem die Tannenbaumszene stattfindet, das Auto auf dem Parkplatz... Doch sonst stehen unsere ALLTAGSBILDER unter einer Art Foto-Schutz. Kein Fotoapparat w&#xFC;rde je ein solches zum Aufnehmen w&#xFC;rdig befinden. Sie sind zu normal und genau das ist ein Fehler. &lt;span style=""
    &gt;&#xA0;&lt;/span&gt;
&lt;p/&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"
    &gt;&lt;strong&gt;&lt;span lang="DE-CH"
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    &gt;Experiment&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span lang="DE-CH"
     style=""
    &gt;: Es ist an der Zeit, konkrete Erinnerungen f&#xFC;r Morgen vorzubereiten. Das beste Mittel dazu ist das Handy. Mit ihm lassen sich die &lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"
     style=""
    &gt;ALLTAGSBILDER&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"
     style=""
    &gt; ins rechte Licht r&#xFC;cken, ohne, dass das ganze Umfeld denkt, man sei verr&#xFC;ckt. Im Foto-Ordner abgelegt unter "&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"
     style=""
    &gt;ALLTAGSBILDER"&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"
     style=""
    &gt;, bin ich mir sicher, dass genau das die Bilder sind, die sie und ihre Nachkommen in 20 Jahren am brennendsten interessieren. Keiner wird dazu je sagen: Ach und das ist wieder &#x201E;Im Bad von nirgendwo&#x201C;.
&lt;p/&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:subject>Alltag</dc:subject><dc:subject>&#xDC;ber rah</dc:subject><dc:creator>rah</dc:creator><dc:date>2010-01-18T22:20:30Z</dc:date></item><item><title>DAS LETZTE IM 2009</title><link>http://rah.freeflux.net/blog/archive/2009/12/30/das-letzte-im-2009.html</link><guid isPermaLink="false">http://rah.freeflux.net/blog/archive/id/473/</guid><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;p&gt;
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&lt;/style&gt; &lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Times;"
    &gt;Folgenden Brief musste ich zum Jahresende an die Betreiber des Berner Spa Westside/Bernaqua schicken: &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Times;"
    &gt;
&lt;p/&gt;
&lt;/span&gt;                                    &lt;/meta&gt;
&lt;/meta&gt;
&lt;/meta&gt;
&lt;/meta&gt;
&lt;/meta&gt;
&lt;/meta&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Times;"
    &gt;Betreff: Haarschaden&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Times;"
    &gt; / Sehr geehrte Damen und Herren&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Times;"
    &gt;Bei meinem Besuch im Bernaqua - Erlebnisbad  Spa am Freitag, 18. Dezember 2009 zwischen 16.00 Uhr und 18.00 Uhr, hat sich in meinem Haar ein St&#xFC;ck Spachtel- oder Silikonmasse verfangen. Das Material ist wohl in der Rinne hinter dem Becken angeschwemmt worden und hat sich im Sprudelbad in meinem langen, geflochtenen Haar festgehakt.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Times;"
    &gt; Die undefinierbare Masse war von einer derart festen Konsistenz, dass sie nicht ausgesp&#xFC;lt werden konnte. Der diensthabende Bademeister und mein Begleiter, mussten einen Teil der Masse unmittelbar nach dem Vorfall mit einer Schere aus dem Haar herausschneiden. Leider blieben R&#xFC;ckst&#xE4;nde im Haar zur&#xFC;ck, die ich auch nach mehreren Stunden und einer intensiven Haar-Pflegesp&#xFC;lung nicht selbst entfernen konnte.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Times;"
    &gt; Erst ein Besuch beim Coiffeur Face in der Berner Innenstadt (siehe Quittung) schaffte Abhilfe. Die Coiffeuse reinigte die Haare mit einer intensiven Leimentfernungskur. Danach musste sie die verklebten Haare um ca. 15 cm. k&#xFC;rzen und die Schnittstellen des Bademeisters und meines Kollegen ausgleichen.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Times;"
    &gt; Zur Illustration finden Sie in der Beilage dieses Briefes ein Handy-Bild, welches die R&#xFC;ckst&#xE4;nde im Haar kurz vor dem Coiffeurbesuch zeigt.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Times;"
    &gt; Ich bedaure den Vorfall sehr und hoffe, dass Sie ein angemessenes Entgegenkommen zeigen.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Times;"
    &gt; Mit freundlichen Gr&#xFC;ssen und einem grossen Kompliment an Ihren hilfsbereiten Bademeister.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:subject>Erlebnisse</dc:subject><dc:creator>rah</dc:creator><dc:date>2009-12-30T19:09:41Z</dc:date></item><item><title>GOTT LIEB</title><link>http://rah.freeflux.net/blog/archive/2009/12/03/gott-lieb.html</link><guid isPermaLink="false">http://rah.freeflux.net/blog/archive/id/469/</guid><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;p class="MsoNormal"
    &gt;Sommer 1987. Ich bin neun Jahre alt und zeichne einen B&#xE4;ren, der auf einer winzigen Wolke hockt und auf eine vierk&#xF6;pfige Strichmann-Familie runterguckt. Die Zeichnen-Viertelstunde ist f&#xFC;r mich das Highlight des sonntagmorgendlichen Sonntagsschulbesuches. Die Sonntagsschullehrerin zeigt sich verbl&#xFC;fft &#xFC;ber mein Werk und meint, ich solle noch einmal von vorne beginnen - diesmal mit einer &#x201E;sch&#xF6;neren&#x201C; Zeichnung...&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"
    &gt;Diese Szene, die in meiner Biografie weit zur&#xFC;ck liegt ist mir heute auf dem Nachhauseweg durch den Kopf gegangen. Einer dieser wertvollen Gedankenblitze aus der Kindheit.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"
    &gt;Und heute bin ICH verbl&#xFC;fft.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"
    &gt;&lt;strong&gt;Erstens&lt;/strong&gt; dar&#xFC;ber, dass die Sonntagsschullehrerin damals &#xFC;berhaupt von uns Kindern verlangt hat, dass wir Gott zeichnen (du sollst dir kein Bildnis machen &#x2013; oder wie war das?).&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"
    &gt;Und &lt;strong&gt;zweitens&lt;/strong&gt; dar&#xFC;ber, dass ich Anstelle von Gott einen B&#xE4;ren gezeichnet, ja die zwei Dinge ganz einfach miteinander verwechselt habe. Nicht, dass sie jetzt denken, ich sei ungl&#xE4;ubig aufgewachsen. Ganz im Gegenteil. Die Sonntagsschulbesuche sind der beste Beweis daf&#xFC;r. Aber meine grosse Schwester besass damals einen Stoffb&#xE4;ren. Der war so riesig wie ich mit f&#xFC;nf Jahren und er trug den Namen &#x201E;Gottlieb&#x201C;. So einfach ist das. F&#xFC;r mich liessen sich die Begriffe &#x201E;der liebe Gott&#x201C; und &#x201E;der Gott lieb&#x201C; nie ganz voneinander trennen und so ist das Bildnis vom Allm&#xE4;chtigen, das man sich ja nicht machen soll, bei mir seit fr&#xFC;hester Kindheit ein ganz klares.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"
    &gt;Sinnigerweise ist der Kindheits-Blitz genau dann in meinem Kopf eingeschlagen, als ich mit Bus Nummer 12 den B&#xE4;rengraben passierte...&lt;/p&gt;
&lt;p/&gt;</content:encoded><dc:subject>Alltag</dc:subject><dc:subject>&#xDC;ber rah</dc:subject><dc:creator>rah</dc:creator><dc:date>2009-12-03T19:41:11Z</dc:date></item><item><title>RUHE UND FRIEDEN</title><link>http://rah.freeflux.net/blog/archive/2009/11/30/von-ruhe-und-frieden.html</link><guid isPermaLink="false">http://rah.freeflux.net/blog/archive/id/466/</guid><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;p&gt;
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&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"
    &gt;Minus und Minus ergeben Plus &#x2013; dies ist eins der wenigen mathematischen Gesetze, das ich mir immer merken konnte. Und es funktioniert auch im wirklichen Leben...&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"
    &gt;Wenn es regnet gehe ich nicht gerne ins Freie. Auf Friedh&#xF6;fe gehe ich auch nicht sonderlich gerne. Beides sind also Dinge, die ich zu vermeiden pflege. K&#xFC;rzlich ist mir jedoch aufgefallen, dass sich genau diese zwei, geschickt kombiniert, zu einer echten Bereicherung entwickeln k&#xF6;nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"
    &gt;Zwar sieht ein Friedhof bei Regenwetter nicht &#x201E;anm&#xE4;cheliger&#x201C; aus als sonst aber im Zusammenhang mit dem Nass bekommt er eine v&#xF6;llig neue Wirkung. Durch den Regen auf der Haut f&#xFC;hle ich mich auf dem Friedhof einerseits &#xFC;berraschend belebt und durch die Anwesenheit der vielen Gr&#xE4;ber macht mir andererseits der Regen nichts mehr aus. Kommt dazu, dass ich auf einmal Zeit habe, mich um ganz sonderbare Dinge zu k&#xFC;mmern. Mich zum Beispiel zu interessieren f&#xFC;r die Menschen die unter meinen F&#xFC;ssen liegen. Oder zumindest f&#xFC;r deren Geschichten, die ich erahnen kann, wenn ich die Grabsteine eingehend studiere. Auf einmal entdecke ich Zusammenh&#xE4;nge, sehe wer wem wohin gefolgt ist, wer Geld hatte und wer wohl eher nicht. Wer Katzen mochte und wer vielleicht sogar sein Kind zu Grabe getragen hat. Ich entdecke Namensvettern, prominente Bernburger, verdiente Bundesr&#xE4;te und irgendwann sogar ein besonders sch&#xF6;ne Pl&#xE4;tzchen, das ich sogleich gerne reservieren w&#xFC;rde...&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"
    &gt;Ausserdem gibt mir der Regen-Friedhof das wundersch&#xF6;ne Gef&#xFC;hl zu sp&#xFC;ren, dass ich am Leben bin.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"
    &gt;Und weil ich mir f&#xFC;r meine Ausfl&#xFC;ge eine Ruhest&#xE4;tte ausgesucht habe, auf der kein mir bekannter Toter liegt, verschafft mir der Besuch ausserdem die ungemeine Erleichterung, an solch einem Ort keine Trauer zu versp&#xFC;ren.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"
    /&gt;
&lt;p&gt;Friedhof bei Regen:&#xA0;es lohnt sich...&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:subject>&#xDC;ber rah</dc:subject><dc:creator>rah</dc:creator><dc:date>2009-11-30T20:11:40Z</dc:date></item><item><title>MEINE KINESEN</title><link>http://rah.freeflux.net/blog/archive/2009/11/05/meine-kinesen.html</link><guid isPermaLink="false">http://rah.freeflux.net/blog/archive/id/463/</guid><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;p&gt;Bisher kannte ich sie eigentlich nur aus dem Lied &#x201E;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=e25hmnyZlJY"
    &gt;&lt;font color="#4d87d1"
    &gt;drei Kinesen mit dem Kontrabass&lt;/font&gt;&lt;/a&gt;&#x201C;. Dabei habe ich mir, seit ich denken kann, immer drei ganz kleine, lustige Menschen vorgestellt, die &#x201E;da auf der Strasse was spielten&#x201C;. Andere Chinesen, zum Beispiel die, die t&#xE4;glich B&#xE4;rengraben und Zytglogge bev&#xF6;lkern (oder sind das alles Japaner?) wollten so gar nicht in dieses Bild passen. Die richtigen Chinesen, die mit dem Kontrabass, habe ich mir&#xA0; faszinierend, leichtf&#xFC;ssig und immerfr&#xF6;hlich vorgestellt...&lt;/p&gt;
&lt;div style="margin: 0cm 0cm 10pt"
    &gt;Jetzt hab ich welche. Genau solche. Zwei St&#xFC;ck um genau zu sein. Ein P&#xE4;rchen. Wie sie heissen weiss ich nicht, ihre Natelnummer kenne ich auch nicht. Aber ich wohne mit ihnen in einer Art WG in Z&#xFC;rich-Oerlikon. Und sie sind ein absoluter Gl&#xFC;cksfall... Zuerst einmal sind es Abend-Duscher &#x2013; ich bin Morgen-Duscher, das gibt keine Kollisionen im Badezimmer. Des weiteren sind sie immer gut gelaunt und pfeifen meist leise vor sich hin. Heute haben sie mir erz&#xE4;hlt, sie w&#xFC;rden bald einen Tanzkurs machen (kommt fast an den Kontrabass hin), sie haben mich gefragt, was Cannabis sei und sie l&#xF6;sen etliche meiner Lebensprobleme gleichzeitig. So hatte ich beispielsweise seit langem das Bed&#xFC;rfnis, wieder mehr englisch zu reden &#x2013; mit ihnen kann ich mich nur auf englisch unterhalten. Des Weiteren sind die beiden Informatiker und k&#xF6;nnen all meine Computerfragen beantworten. Ausserdem lerne ich neue Fleischsorten kennen, erfahre alles &#xFC;ber Shanghai und, sozusagen als Kr&#xF6;nung hat sich letzten Woche auch noch herausgestellt, dass die beiden Badminton spielen. Richtig gut Badminton spielen. Genau das sind meine Kinesen aus der Kindheit. Vergessen sind die B&#xE4;rengraben-eventuell-auch-Japaner-Gaffer.&lt;/div&gt;
&lt;div style="margin: 0cm 0cm 10pt"
    &gt;Kontrabass spielen meine Kinesen zwar nicht, daf&#xFC;r haben wir auch nicht jeden Abend die Polizei im Haus... :)&lt;/div&gt;</content:encoded><dc:subject>Alltag</dc:subject><dc:creator>rah</dc:creator><dc:date>2009-11-05T21:34:17Z</dc:date></item><item><title>SIE KOMMEN...</title><link>http://rah.freeflux.net/blog/archive/2009/10/17/sie-kommen.html</link><guid isPermaLink="false">http://rah.freeflux.net/blog/archive/id/460/</guid><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;p&gt;
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&lt;p class="MsoNormal"
    &gt;Wer? Das wusste ich bis vor kurzem selbst nicht. Jetzt weiss ich es oder vielmehr, ich habe den Auftrag gefasst, es zu verbreiten: "Die Morphinisten kommen".&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"
    &gt;Kein Witz. Ebendiese werden in K&#xFC;rze die Schweiz einnehmen. Sie werden ihren Vertreter in den Bundesrat einschleusen und danach den Staat sukzessive abbauen...&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"
    &gt;Woher ich das alles und noch viel dar&#xFC;ber weiss? - Von einer &#xE4;lteren, edel gekleideten Dame im Zug 07.00 Uhr Bern &#x2013; Z&#xFC;rich. Ob dieser Platz noch frei sei, fragte sie mich h&#xF6;flich und stand, kaum hatte sie sich zu mir hingesetzt, auch schon wieder auf und gab mir den Auftrag (den ich in diesem Moment erf&#xFC;lle) ihre seltsame Geschichte niederzuschreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"
    &gt;Die Morphinisten, um die es in der Geschichte ging, w&#xFC;rden sie, sobald sie die Nachricht an mich weitergeleitet habe, um die Ecke bringen. So wie sie fast alle Frauen der Welt bald umbringen w&#xFC;rden. Nur diejenigen, die ihre Kinder austragen sollen, w&#xFC;rden die Morphinisten verschonen. Ein regelrechter Holocaust an der Frau stehe uns bevor. Ich war gelinge gesagt schockiert &#xFC;ber diese Aussage. M&#xE4;nner, so offenbarte mir die Dame mit leiser werdender Stimme, m&#xF6;gen n&#xE4;mlich Frauen gar nicht. M&#xE4;nner sind schwul und stehen ausschlie&#xDF;lich auf ganz junge M&#xE4;nner, die sie sich heimlich im Keller &#x201E;halten&#x201C;. Frauen dulden sie nur, um sich fortzupflanzen und (im Moment noch) um sich zu tarnen. Ich wurde langsam nerv&#xF6;s, h&#xF6;rte aber weiter zu, denn diese Morphinisten begannen mich irgendwie doch zu interessieren. Den Ursprung nehme das ganze &#xDC;bel, so erkl&#xE4;rt die Dame, im fernen Osten. Bei, wie k&#xF6;nnte es anders sein, Osama b. Laden. Er und seine Gefolgsleute seien im Begriff, die Welt mit Morphium zu vergiften und Land f&#xFC;r Land &#x201E;frauenfeindlich und drogens&#xFC;chtig zu machen&#x201C;. Das&#xA0; Ziel der Morphinisten sei n&#xE4;mlich erst die Unm&#xFC;ndigkeit der Weltb&#xFC;rger und in einem n&#xE4;chsten Schritt dann die Islamisierung der Welt. Und hinter Herrn bin Laden stecke noch mal ein ganz anderer: der Fraktil-Jude. Das teilte mir die Dame ungef&#xE4;hr auf H&#xF6;he Olten mit und sprach dabei unheimlich schnell und leise, sodass ich zunehmende wacher und perplexer wurde. Alles kann ich an dieser Stelle leider nicht wiedergeben (es war 7.00 Uhr fr&#xFC;h!) aber hier noch ein paar brisante Details: Das Nest in der Schweiz, von wo aus sich die Morphinisten verbreiten, sei in Luzern &#x2013; der Hochburg der CVP, die schon fast g&#xE4;nzlich unterwandert sei. Die Morphinisten h&#xE4;tten k&#xFC;rzlich gar den Landsitz des Vaters der Dame eingenommen. Dar&#xFC;ber staunte ich nicht schlecht und auch der Gesch&#xE4;ftsmann im Abteil nebenan schien von dieser Aussage Notiz zu nehmen - er hob die Augenbrauen. J&#xFC;nglinge aus dem Osten w&#xFC;rden dort seit Jahren unter der Erde als Sexsklaven gehalten. In Luzern w&#xFC;rden sich n&#xE4;mlich auf ganz wundersamer Weise die weltweiten Verbindungen zwischen Nord-S&#xFC;d, Ost-West kreuzen.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"
    &gt;Mein pers&#xF6;nlicher H&#xF6;hepunkt der Geschichte ist aber der Schl&#xFC;ssel zum Ganzen oder der Grund, warum die morphinisierung der Welt so reibungslos funktioniere: Die Morphinisten haben eine 20 Prozent h&#xF6;here Libido als der normale Mensch! Das gebe ihnen die Kraft f&#xFC;r die Revolution. An dieser Stelle fuhr der Zug&#xA0; in Z&#xFC;rich ein und ich musste entschuldigend meine Sachen zusammenkramen.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"
    &gt;Als ich im Hauptbahnhof ausstieg, rief die Dame mir noch nach: &#x201E;Vergessen sie nicht ihre Mission, junge Frau. Und: kein Alkohol, kein Alkohol!!!&#x201C;. Jetzt endlich wurden auch unsere kopfh&#xF6;rer-tragenden Mitreisenden auf uns beide aufmerksam. Anstatt aber die interessante Dame anzugucken, schauten sie alle mich schr&#xE4;g an. Und irgendwie hatten sie Recht. Nach der ganzen Geschichte hatte ich jetzt (morgens um 8) tats&#xE4;chlich fast ein wenig Lust auf ein Bier... ;)&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"
    &gt;Immerhin: Meine Mission ist hiermit erf&#xFC;llt und ich hoffe, sie kommen nicht wirklich...&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:subject>Erlebnisse</dc:subject><dc:creator>rah</dc:creator><dc:date>2009-10-17T14:12:38Z</dc:date></item><item><title>RUF MICH AN!</title><link>http://rah.freeflux.net/blog/archive/2009/09/06/ruf-mich-an.html</link><guid isPermaLink="false">http://rah.freeflux.net/blog/archive/id/457/</guid><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;p&gt;
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&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"
    &gt;&lt;span lang="DE-CH"
     style=""
    &gt;...oder umgekehrt, in meinem Falle: Ich rufe Sie an. Rund um die Uhr, drei Monate lang, wenn Sie wollen. &lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"
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    &gt;Warum? - Weil ich mir &#xFC;ber Telefongeb&#xFC;hren solange keine Gedanken zu machen brauche. Ich bekomme drei Monate lang die Handy-Rechnung bezahlt. Von jemandem, neben dem ich am 17.12.2007 &lt;span style=""
    &gt;&#xA0;&lt;/span&gt;zum letzten Mal gesessen habe - einem Journalistenkollegen.
&lt;p/&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"
    &gt;&lt;span lang="DE-CH"
     style=""
    &gt;Damals, an einer langweiligen Stadtratssitzung, &lt;span style=""
    &gt;&#xA0;&lt;/span&gt;haben er und ich eine Wette abgeschlossen. Die Polit-Parteien im Stadtrat stritten sich an diesem Abend unendlich lange &#xFC;ber das Bauprojekt: &#x201E;Eissportsst&#xE4;tte Burgorf &#x2013; a.s.a.p&#x201C; . Die einen wollten bei diesem Projekt Stadt-Geld mit vollen H&#xE4;nden ausgeben, andere genau hier den Sparhebel ansetzen. Es war ungef&#xE4;hr die hundertste Sitzung zum Thema, wir alle kannten die Statements der verschiedenen Interessenvertreter auswendig und wollten nichts mehr davon h&#xF6;ren. Wir in der hintersten Reihe, die anwesenden Lokal-Journalisten, wollten nur eins: Einen raschen Entscheid.&lt;/span&gt; &lt;span lang="DE-CH"
     style=""
    &gt;Um mich vom G&#xE4;hnen abzulenken fl&#xFC;sterte ich damals meinem Banknachbar zu: &#x201E;Egal was die Gegner meinen, diese St&#xE4;tte wird irgendwann gebaut&#x201C;. Er hingegen meinte: &#x201C;nie und nimmer gibt es diese Eissportst&#xE4;tte&#x201C;. Halb im Ernst, halb im Spass wurden daraufhin H&#xE4;nde gesch&#xFC;ttelt und auf einem A5-Notizblock wurde die Wette schriftlich festgehalten. Die Wett-Parteien unterzeichneten feierlich, ein dritter fungierte als Augen- und Ohrenzeuge. Dies, w&#xE4;hrend sich die Stadtr&#xE4;te unten im Saal weiterhin zu &#x201E;a.s.a.p&#x201C; auf die R&#xFC;be gaben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"
    &gt;F&lt;span lang="DE-CH"
     style=""
    &gt;ast zwei Jahre sp&#xE4;ter ist diesen Sommer der Spatenstich gefallen. Ich habe den grossen Moment verpasst und die Wette schon fast vergessen. Doch der faire Wettpartner hat sich bei mir gemeldet und das Papier hervorgekramt... &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"
    &gt;&lt;span lang="DE-CH"
     style=""
    &gt;Wer h&#xE4;tte gedacht, dass sich diese langweiligen Parlamentssitzungen irgendwann &#x2013; im wahrsten Sinne des Wortes &#x2013; auszahlen w&#xFC;rden?!
&lt;p/&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"
    &gt;&lt;span lang="DE-CH"
     style=""
    &gt;
&lt;p&gt;&#xA0;&lt;/p&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:subject>Erlebnisse</dc:subject><dc:creator>rah</dc:creator><dc:date>2009-09-06T14:13:08Z</dc:date></item><item><title>&#x414;&#x440;&#x443;&#x437;&#x44C;&#x44F; - FREUNDE</title><link>http://rah.freeflux.net/blog/archive/2009/08/19/freunde.html</link><guid isPermaLink="false">http://rah.freeflux.net/blog/archive/id/454/</guid><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;p&gt;
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&lt;/style&gt;                     Andrei und Trischk hiessen sie oder zumindest waren das die Wortfetzen, die wir bei der Begr&#xFC;ssung verstanden haben und die beiden M&#xE4;nner fortan so nannten. Sie: zwei Fernfahrer mit Route Astana (Kasachstan) &#x2013; Osch (Kirgistan). Eine Route &#xFC;ber 3500 Meter hohe P&#xE4;sse, auf denkbar schlechten Strassen durch kilometerweites Niemandsland. Eine Route, auf der es im Sommer tropisch warm und im Winter sibirisch kalt ist. Ihr Laster ist mit 20 Tonnen Zement beladen, so dass sowohl bei Steigung als auch bei Neigung maximal 20 Stundenkilometer m&#xF6;glich sind. Zusammen trinken Andrei und Trischk alle zwei Stunden Chai/Tee und essen Schokolade-T&#xE4;feli. Abends gibt es ein kaltes Poulet vom Strassenstand, geschlafen wird direkt hinter dem Steuer, jeweils von dem, der gerade nicht f&#xE4;hrt. Andrei ist Russe und sieht aus wie Moritz Bleibtreu in lustig und Trischk, der Kirgise, k&#xF6;nnte das Cover einer Helvetas Brosch&#xFC;re zieren.      &lt;/meta&gt;
&lt;/meta&gt;
&lt;/meta&gt;
&lt;/meta&gt;
&lt;/meta&gt;
&lt;/meta&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von diesen beiden und ihrem Zementlaster haben wir uns auf unserer Veloreise durch Kirgisien aufgabeln lassen. Mit dem Fahrrad w&#xE4;ren wir nicht langsamer unterwegs gewesen, doch meine Knie brauchten dringend eine Pause vom &#x201E;Passfahren&#x201C;. Andrei und Trischk versenkten unsere Fahrr&#xE4;der zwischen die zentnerschweren Betonelemente auf der offenen Ladefl&#xE4;che und klemmten die Saccochen irgendwo dazwischen. Obwohl es in der F&#xFC;hrerkabine 40 Grad warm und zu viert recht eng war, f&#xFC;hlten wir uns auf Anhieb wohl mit Andrei und Trischk. Das Russich ging erstaunlich leicht &#xFC;ber unsere Lippen, wir tranken literweise heissen Tee aus Andreis und Trischks Tassen, assen geschmolzene T&#xE4;feli und schauten verz&#xFC;ckt auf die kleinen Autos herunter, die uns sonst in Angst und Schrecken versetzten. Ein Traum-Ruhetag auf der rechten &#xDC;berholspur...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann wurde die Idylle durch das Klingen eines Handy gebrochen. &#x201E;&lt;i&gt;Da, Roman&lt;/i&gt;&lt;span style="font-style: normal;"
    &gt;...&#x201C;, meldete sich Andrei am gemeinsamen Handy. Ein Mann namens Roman war dran. Wohl der Chef der beiden, nahmen wir an. Der Mann am anderen Ende sprach hektisch und rief von da an immer wieder an. Unsere beiden Freunde wurden am Telefon jeweils ganz ernst und erz&#xE4;hlten mit Seitenblick auf uns von &#x201E;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;... Turist...taxi...&#x201C;&lt;/i&gt;&lt;span style="font-style: normal;"
    &gt; das machte uns unsicher, irgendwie misstrauisch. Waren Andrei und Trischk vielleicht gar nicht so nett, wie sie aussahen? Trog die Idylle in der schweineheissen mit Teppichen ausgesstopften F&#xFC;hrerkabine? Wo f&#xFC;hrten sie uns hin? Wer war Roman? Waren wir naiv und liessen uns mitten im Niemandsland entf&#xFC;hren?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"
    &gt;Auf einmal, ein lautstarker Knall: Kein Schuss. Ein Pneu war geplatzt. Das Flicken in Teamarbeit dauerte knapp &#xBE; Stunden. Der kaputte Pneu (ca. ein Meter hoch) wurde den Hang hinunter in den See geworfen. Wir fuhren weiter. Danach, in der engen Kabine, waren unsere Zweifel wieder verflogen, das vertraute Gef&#xFC;hl wieder da. Andrei und Trischk waren unsere Freunde, unsere Drugas. Wir lehnten zur&#xFC;ck, gondelten durch die mittlerweile zappendusteren Strassen und sch&#xE4;mten uns im Stillen f&#xFC;r unser Misstrauen.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"
    &gt;Doch dann brach Andrei die Idylle erneut. Er nahm den Kontakt zur Aussenwelt auf und telefonierte mit Roman &#x201E;turist... da ... turist...&#x201C;. Er h&#xE4;ngte ein, fuhr scharf rechts ran und bat uns auszusteigen. Hier k&#xF6;nnten wir unsere Zelte aufschlagen, hier sei ein sch&#xF6;ner Platz f&#xFC;r uns. Wir kletterten mit steifen Gliedern aus dem Laster und sahen hinter uns einen anderen Zementlaster anhalten und im grellen Scheinwerferlicht zwei M&#xE4;nner auf uns zukommen. Das also war der Komplott, ging es uns durch den Kopf: die zwei sollten uns das Gep&#xE4;ck abnehmen, uns ausrauben und dann im See versenken. Der eine war Roman, Andrei und Trischkeru seine Komplizen...&lt;span style=""
    &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"
    &gt;Das Gegenteil war der Fall: die beiden vom hinteren Lastwagen sollten dabei helfen unser Gep&#xE4;ck vom Laster runterzuhieven. Dazu waren sie wohl telefonisch beordert worden. Zum Abschluss gab eine ausf&#xFC;hrliche Handy-Fotosession, Abschieds-H&#xE4;ndesch&#xFC;tteln, Adressentausch...&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"
    &gt;Echte &#x414;&#x440;&#x443;&#x437;&#x44C;&#x44F; schmieden keine Komplotte!&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"
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